Narrentreffen in Sigmaringen: Wie der große Fasnetsumzug läuft und wo es Parkplätze gibt

Die Schlossnarros werden zusammen mit den anderen Gruppen der Sigmaringer Narrenzunft Vetter Guser den großen Umzug am Sonntag anführen.
Narrenzunft Vetter GuserMehr Fasnet als an diesem Wochenende in Sigmaringen gibt es in der Region nicht allzu oft. Zum am Samstag, 4. Februar, um 11 Uhr beginnenden „Landschaftstreffen Donau“ erwartet die ausrichtende Narrenzunft Vetter Guser, die dieses Jahr ihr 300–jähriges Bestehen feiert, 8000 Hästräger und mindestens genau so viele Besucherinnen und Besucher.
Der Narrenzug durch die Sigmaringer Innenstadt wird fast vier Stunden dauern
Teilnehmen werden insgesamt 54 Zünfte aus dem Zollernalbkreis, der Region und der Vereinigung Schwäbischer–Alemannischer Narrenzünfte. Sie alle werden zusammen mit 60 Musikgruppen beim Umzug am morgigen Sonntag (13.15 bis geschätzt 17 Uhr) auf Sigmaringens Straßen unterwegs sein.
Aber der Reihe nach: Das zweitägige Großereignis beginnt schon am Samstag um 11 Uhr. Vor dem Rathaus gibt es zum Auftakt ein närrisches Fondue mit der Zunft aus dem schweizerischen Willsau. Die acht Festzelte und die Besenwirtschaften in der Stadt öffnen dann um 16 Uhr. Von 17 Uhr an gibt es auf dem Marktplatz über mehrere Stunden Brauchtumsvorführungen. Um 18 Uhr eine Narrenmesse in der katholischen Kirche St. Johann.
In den Wirtshäusern, Besenwirtschaften und Zelten wird bis 2.30 Uhr ausgeschenkt
Dann folgt eine lange Narrennacht. Das heißt: Die Stadt Sigmaringen hat die Schankerlaubnis bis 2.30 Uhr verlängert. Danach sollen die Besucherinnen und Besucher ins Bett. Drei Massenquartiere in Turnhallen sind eingerichtet, über 500 Pensionszimmer in der Stadt und dem Landkreis gebucht.
Die Innenstadt ist während des Narrensprungs am Sonntag für den Verkehr gesperrt
Am Sonntag, 5. Februar, geht es dann schon um 10.15 Uhr weiter mit Grußworten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Schirmherr Karl Friedrich von Hohenzollern auf dem Marktplatz. Um 11 Uhr lädt der Sigmaringer Zunftmeister Philippe Sutter zum Empfang in die Stadthalle, wo ein närrisches Programm auf den Umzug einstimmen wird.
Der Zug durch Sigmaringen beginnt dann um 13.15 Uhr. Von der Karlstraße aus werden die Narren über die Antonstraße, die Schwabstraße, die Fürst–Wilhelm–Straße, die Laizer Straße und die Donaustraße bis zur Stadthalle (Georg–Zimmerer–Straße) springen. Geplant ist, dass der Zug spätestens um 17 Uhr dort ankommt. Dafür müssen die Narren eine Geschwindigkeit von 42 Metern pro Minute halten. Einen Schnitt, der durch 15 sogenannte Treiber sichergestellt werden kann.
Parken kann man rund um die Innenstadt bei Aldi, Lidl, Kaufland und Co.
Die Umzugsstrecke in der Innenstadt wird am Sonntag von 8 Uhr an für den Verkehr gesperrt sein. Schwierig wird es am Sonntag auch mit Parkplätzen werden. Die Narrenzunft empfiehlt ihren Gästen, die Parkplätze bei Aldi, Lidl, dem Bootshaus, dem Landratsamt, bei Kaufland oder rund um den Sigmaringer Bahnhof anzufahren.
