Kinderbörse in Rosenfeld: Neustart mit Digitalisierung

Das Organisationsteam der Kinderbörse Rosenfeld (v.l.n.r): Carmen Kopp, Christina Halter, Nadine Mohl, Anja Bitzer, Annette Gambach, Jenny Bürger, Miriam Kempa und Lena Stoll. Nicht auf dem Bild sind Josephin Huonker-Schön und Michaela Franz.⇥
Annette GambachIn der Rosenfelder Festhalle findet am 23. September wieder eine Kinderbörse statt. Nach längerem Pausieren aufgrund der Corona-Pandemie wird das Konzept leicht verändert und größtenteils digitalisiert. Das Shoppingerlebnis vor Ort bleibt jedoch erhalten und das ein oder andere Schnäppchen wartet darauf, entdeckt zu werden.
„In drei Jahren tut sich viel“, so Christina Halter, die sich seit 2020 ehrenamtlich im Organisationsteam engagiert, „Das Kinderbörsenteam hat sich fast komplett neu aufgestellt und so eine Börse gerät mit der Zeit leider auch sehr schnell in Vergessenheit.“ Vermehrt zeige sich Konkurrenz durch Onlineangebote, „wo man quasi vom heimischen Sofa aus Ware einstellen kann. Deshalb gehen wir mit der Zeit und streben größere Neuerungen an.“
Zeit und Ressourcen sparen
Damit ist unter anderem eine neue Website mit aktuellen Informationen gemeint sowie eine App, worüber die Verkäufe abgewickelt werden. Inspiriert durch andere Organisationsteams der Umgebung, sind auch die Rosenfelder auf die App „Basarlino“ gestoßen. „Die Abwicklung spart Zeit und Ressourcen“, erklärt Carmen Kopp, die sich um den digitalisierten Ablauf kümmert, „Es gibt keine klassischen Stammnummern mehr, da die Artikel im Vorfeld über die App ausgezeichnet werden und wir benötigen etwas weniger helfende Hände vor Ort.“
Verkäufer wie auch Helfer können sich über Basarlino bei der Börse anmelden und ihre Ware pro Stück beschreiben, den Preis festlegen, das Etikett dafür ausdrucken und an die Ware anbringen. Anschließend wird die Ware wie gewohnt freitags in der Festhalle abgegeben und dort nach Größen und Kategorie sortiert. An der Kasse werden jedoch nur noch die QR-Codes gescannt, wodurch sich der Zahlvorgang vereinfachen soll. „Sonst ändert sich für die Besucher nichts – eingekauft wird offline wie bisher. Das Einkaufserlebnis bleibt wie gehabt.“
Einkaufserlebnis wie gehabt
Der Verkäufer kann nach der Veranstaltung direkt online nachvollziehen, welche seiner Artikel verkauft wurden und die restlichen wieder abholen. Was übrig bleibt, wird an Orfanis gespendet. Der Erlös kommt jedes Jahr den Projekten für Kinder der Stadt Rosenfeld und Teilgemeinden zugute. Dieses Jahr geht dieser an alle Kindertagesstätten und Grundschulen.
Das Team sucht nach weiteren helfenden Händen, die dringend für Samstagnachmittag benötigt werden. „Die Kinderbörse ist eine tolle Möglichkeit sich zu engagieren und dabei nicht mehr benötigte Kinderkleidung und -ausstattung zu verkaufen und nachhaltig zu erwerben“, erläutert Lena Stoll, die sich um das Marketing kümmert. Helfer können sich über Basarlino registrieren und direkt für eine Schicht eintragen. Der Vorteil ist hierbei der Helfereinkauf, der schon im Vorfeld am Freitagabend stattfindet. Für die Besucher der Börse ist keine App notwendig. Sie können wie gewohnt am Samstag, 23. September, in der Zeit von 9.30 bis 12 Uhr einkaufen.
Info Die Annahme für gut erhaltene Herbst-/Winterkleidung bis Größe 176, Spielsachen, Kinderbücher und Babyausstattung ist am Freitag, 22. September, von 14 bis 17 Uhr in der Festhalle Rosenfeld möglich. Schwangere erhalten nach Vorlage des Mutterpasses mit einer Begleitperson schon ab 9 Uhr Einlass.
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