Kabarettabend in Dormettingen
: KI-Bulldog Alex und das Stubewägeli – Fidelius Waldvogel auf dem Lindenhof

Humorvoll, musikalisch und tiefgründig: Fidelius Waldvogel begeistert in Dormettingen mit seinem Programm „Land in Sicht“.
Von
swp
Dormettingen
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Der Förderverein Arbeitskreis Freizeit und Kultur Dormettingen hatte auf den Lindenhof in Dormettingen zu einem Kabarettabend mit Fidelius Waldvogel eingeladen.

Der Förderverein Arbeitskreis Freizeit und Kultur Dormettingen hat auf den Lindenhof in Dormettingen zu einem Kabarettabend mit Fidelius Waldvogel eingeladen.

Katja Kiene
  • Kabarettabend in Dormettingen: Fidelius Waldvogel spielt „Land in Sicht“ im Lindenhof.
  • Wegen Wetter in die Fahrzeughalle verlegt, Stimmung blieb lebhaft mit „S'isch gsalza & friends“.
  • Waldvogel reist mit Traktor und „Stubewägeli“, verbindet Musik, Kabarett und Schwarzwald-Geschichten.
  • Publikum lacht über KI-Bulldog „Alex“, Eicher-Königstiger und den Running Gag „Kim kumm!“.
  • Themen reichen von Heimat und Landwirtschaft bis Demokratie – mit Mitmachaktionen und Musik.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bodenständig, etwas schräg, unverwechselbar: Fidelius Waldvogel ist ein Original. Einen Sommerabend voller Humor, Musik und nachdenklicher Zwischentöne erlebten die Besucherinnen und Besucher mit dem Musikkabarettisten, der mit bürgerlichem Namen Martin Wangler heißt, auf dem Lindenhof in Dormettingen. Eingeladen hatte der Förderverein Arbeitskreis Freizeit und Kultur Dormettingen.

Witterungsbedingt musste die Veranstaltung kurzfristig von der Wiese in die Fahrzeughalle des Lindenhofs verlegt werden. Der besonderen Atmosphäre tat dies jedoch keinen Abbruch. Bereits vor dem Auftritt sorgte das Blasmusik-Ensemble „S'isch gsalza & friends“ mit schwungvoller Unterhaltungsmusik für beste Stimmung und spielte auch nach dem offiziellen Programm weiter.

Mit dem Wägli durch das Ländle

Mit seinem aktuellen Programm „Land in Sicht“ begeisterte Fidelius Waldvogel das Publikum von Beginn an. Auf seiner Sommertour reist er mit Traktor und seinem zum Wanderbühnenwagen umgebauten „Stubewägeli“ durch Baden-Württemberg. Dabei verbindet er Musik, Kabarett und Geschichten zu einer ebenso unterhaltsamen wie nachdenklichen Reise durch den Schwarzwald, das Ländle und die großen Fragen des Lebens.

Mit viel Charme und spitzbübischem Witz erzählte Fidelius von den Eigenheiten des Landlebens, von Menschen, die ihre Heimat lieben, und von den Veränderungen, die auch vor kleinen Dörfern nicht haltmachen. Immer wieder griff er Alltagssituationen auf, in denen sich viele Besucher selbst wiedererkannten.

Für zahlreiche Lacher sorgten seine Geschichten über den sprechenden KI-Bulldog „Alex“, den legendären Eicher-Königstiger und seine Mitarbeiterin Kim. Wann immer Fidelius etwas zeigen oder erklären wollte, ertönte sein markantes „Kim kumm!“ – ein wiederkehrender Spaß, auf den das Publikum schon gespannt wartete. Auch seine Betrachtungen über Speckschwarten als Allzweckmittel, Städter auf dem Land und moderne Wellness-Trends kamen beim Publikum gut an.

Steckt die Demokratie in der Krise?

Musikalisch überzeugte Martin Wangler ebenso wie als Erzähler. Mit Gesang, Gitarre und weiteren Instrumenten lockerte er sein Programm immer wieder auf und schuf stimmungsvolle Übergänge zwischen den humorvollen und den nachdenklichen Passagen.

Fidelius sprach über Heimat, regionale Landwirtschaft, Artenvielfalt, Demokratie und gesellschaftliches Miteinander – jedoch nie belehrend. Immer wieder bezog er das Publikum aktiv mit ein. Ob bei alemannischen Sprachübungen, tierischen Brunftgesängen oder anderen Mitmachaktionen – die Besucher ließen sich gerne darauf ein und hatten sichtlich Freude daran. Die lockere Atmosphäre sorgte dafür, dass sich schnell ein lebendiger Dialog zwischen Künstler und Publikum entwickelte. Gerade diese Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang machte den besonderen Reiz des Abends aus.

Zugabe und Standing Ovations

Nach einer gefeierten Zugabe dankten die Gäste dem Kabarettisten mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen. Zum Abschluss bedankte sich Wolfgang Kiene im Namen des Veranstalters beim Künstler, den Musikern, den Gastgebern des Lindenhofs sowie den Sponsoren der Veranstaltung. Für die Bewirtung hatte der Arbeitskreis Freizeit und Kultur bestens gesorgt.

So endete ein rundum gelungener Sommerabend, der eindrucksvoll zeigte, dass gutes Kabarett gleichermaßen zum Lachen und zum Nachdenken anregen kann. Mit viel Witz, musikalischem Können und einer großen Portion Heimatverbundenheit gelang es Fidelius Waldvogel einmal mehr, sein Publikum bestens zu unterhalten und ihm zugleich einige Denkanstöße mit auf den Heimweg zu geben.