IHK vor Ort in Balingen: Klinikanbindung an B463 und Wohnraum – Unternehmer äußern Sorgen

Im Wohngebiet Urtelen könnten Mitarbeiterwohnungen entstehen.
Eyckeler- IHK vor Ort in Balingen: Unternehmen, Stadt und IHK beraten über Herausforderungen.
- Umfrage nennt Probleme: Wohnraum, Fachkräfte, Gewerbesteuer, Flächen, Verkehr und ÖPNV.
- IHK Reutlingen sah zuletzt Optimismus – Iran-Krieg änderte dies laut Matthias Miklautz.
- OB Dirk Abel setzt auf neuen Wohnraum, etwa im Gebiet Urtelen mit Mitarbeiterwohnungen.
- Verkehr bleibt Belastung – B463-Anbindung ans Klinikum und Eyachtalbrücke zentral.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen unter den Unternehmern in der Eyachstadt hatte im Vorfeld ergeben, dass sie die drängendsten Probleme in Balingen bei Wohnraum, Fachkräfteverfügbarkeit, Gewerbesteuer, Gewerbeflächen sowie Verkehr und ÖPNV sehen.
Matthias Miklautz, Leiter der IHK‑Geschäftsstelle Zollernalbkreis, betonte in einer Mitteilung, dass man in der aktuellen wirtschaftlichen Situation gemeinsam an Standortfaktoren arbeiten müsse, die direkt beeinflusst werden können. Die Konjunkturumfrage der IHK Reutlingen hatte im Herbst gezeigt, dass die Unternehmen wieder optimistischer in die Zukunft blicken. „Durch die Folgen des Iran-Kriegs dürfte sich das bei vielen aber wieder geändert haben“, so Miklautz.
OB Abel: gemeinsam Lösungen entwickeln
Balingens Oberbürgermeister Dirk Abel verwies auf die spürbaren geopolitischen Herausforderungen und rief dazu auf, vor Ort gemeinsam Lösungen für wirtschaftlich schwierige Zeiten zu entwickeln. Ein wichtiger Baustein für die Fachkräftesicherung sei es, neuen Wohnraum zu schaffen. Deswegen ist in Richtung Geislingen das Neubaugebiet „Urtelen“ entstanden, auf dem Unternehmen auch vom Land geförderte Mitarbeiterwohnungen errichten können.
Große Herausforderungen bestehen für die Stadt absehbar im Verkehr: Die Anbindung des Klinikums über die B463 sowie die Sanierung der Eyachtalbrücke mit geplanter Vollsperrung werden Balingen selbst und die betroffenen Stadtteile über einen sehr langen Zeitraum stark belasten. „Deshalb muss im Ergebnis deutlich mehr als nur eine sanierte Brücke herauskommen. Konkret müssen mit Abschluss der Brückensanierung auch ein ampelfreier B463‑Anschluss am künftigen Zentralklinikum und der lang ersehnte Hurdnagelanschluss auf Frommerner Seite fertiggestellt sein“, so Abel.
