Freiwillige Feuerwehr Schömberg: Schömberg gegen Schömberg – mit Atemschutz zum „Himmelsglück“

Erfolgreiche Teilnehmer: Mit fünf Trupps hat die Feuerwehr Schömberg beim Wettbewerb überzeugt.
Roland Mager- Fünf Trupps der Feuerwehr Schömberg nahmen an der Nordschwarzwald‑Trophy teil.
- Strecke: 950 Höhenmeter bis zum Turm „Himmelsglück“ – oben zusätzlich 300 Stufen.
- Ausrüstung erschwerte den Lauf, da Hose, Stiefel, Helm und Pressluftatmer getragen wurden.
- Schnellster Trupp brauchte 13 Minuten und 29 Sekunden, so Abteilungskommandant Lucas Mager.
- Wettkampf dient auch Training und Austausch mit der gleichnamigen Feuerwehr im Schwarzwald.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fünf Feuerwehrtrupps aus Schömberg im Zollernalbkreis tauchen plötzlich auf der Teilnehmerliste der Nordschwarzwald-Trophy auf. Für die Gastgeber im rund 100 Kilometer entfernten Schömberg im Landkreis Calw dürfte das zunächst nach einem beachtlichen Heimvorteil ausgesehen haben. Doch die vermeintlichen Lokalmatadore kommen aus dem anderen Schömberg – und haben ihre Teilnahme gleich mit fünf Trupps und drei Schlachtenbummlern angekündigt.
Die Namensvetter aus dem Schwarzwald kennen sich inzwischen gut. Die Nordschwarzwald-Trophy ist für die Schömberger Feuerwehr deshalb längst mehr als ein sportlicher Wettkampf: Sie bietet auch Gelegenheit zum Wiedersehen und zum Austausch mit den Feuerwehrleuten aus der anderen Stadt.
Der schnellste Trupp schafft es in unter 14 Minuten
Sportlich hatte es die Trophy allerdings in sich. Gestartet wurde am Rathaus des Kurorts. Von dort ging es rund 950 Meter bergauf in Richtung Aussichtsturm „Himmelsglück“. Oben warteten noch einmal 300 Stufen bis zum Ziel. Und das Ganze nicht etwa in Laufschuhen und Funktionsshirt: Die Teilnehmer absolvierten die Strecke in Einsatzhose, Stiefeln und Helm sowie mit einem Pressluftatmer auf dem Rücken.
„Unser schnellster Trupp erreichte das Ziel in 13 Minuten und 29 Sekunden. Diese Zeit ist ein eindrucksvoller Beleg für die Fitness, Motivation und Einsatzbereitschaft unserer Kameradinnen und Kameraden“, berichtet Abteilungskommandant Lucas Mager.

Bei bester Laune die Aussicht genießen: Nach dem Wettkampf hatte sich die Truppe eine Pause verdient.
Roland MagerMehr als ein sportlicher Wettkampf
Was bei der Trophy nach sportlichem Ehrgeiz aussieht, hat für die Feuerwehr deshalb auch einen praktischen Wert: Wer unter körperlicher Belastung an seine Grenzen geht, trainiert zugleich für Situationen, in denen im Einsatz Ausdauer, Kraft und Konzentration gefragt sind. Die 13 Minuten und 29 Sekunden des schnellsten Schömberger Trupps sind dafür eine durchaus beachtliche Trainingsbilanz.
„Die Nordschwarzwald‑Trophy ist für uns mehr als ein sportlicher Wettkampf“, erklärt Mager. „Sie zeigt, wie eng Teamgeist, Fitness und Einsatzbereitschaft miteinander verbunden sind. Wir sind stolz auf unsere Mannschaft und dankbar für die freundschaftliche Verbindung zu unseren Namenskollegen im Schwarzwald.“
Die Freiwillige Feuerwehr Schömberg gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren Leistungen und bedankt sich bei den Organisatoren der Nordschwarzwald‑Trophy. „Mit Engagement, Teamgeist und körperlicher Stärke zeigt die Wehr einmal mehr: Wir sind bereit – für jeden Einsatz und jede Herausforderung“, betont der Abteilungskommandant.
Am Ende bleibt neben den Zeiten vor allem eine besondere Verbindung: Zwei Schömbergs, rund 100 Kilometer voneinander entfernt, treffen sich regelmäßig – und inzwischen nicht mehr nur wegen des gleichen Namens. Beim nächsten Mal dürfte zumindest niemand mehr staunen, wenn wieder eine ganze Schömberger Mannschaft auf der Teilnehmerliste steht.

