Eichenprozessionsspinner auf dem Vormarsch: Nester am Grillplatz Honau in Weilen entdeckt

Eichenprozessionsspinner breiten sich derzeit rasant auf dem Kleinen Heuberg aus.
imago stock&people (Symbolbild)- Nester des Eichenprozessionsspinners am Grillplatz Honau in Weilen entdeckt.
- Befall auch an gegenüberliegender Eiche und weiteren Bäumen bei der Halle festgestellt.
- Gemeinde leitete umgehend Bekämpfung und Sicherung ein – Bürgermeisterin warnt.
- Brennhaare können Juckreiz, Augen- und Atemwegsbeschwerden sowie Allergien auslösen.
- Abstand halten, Nester nicht berühren, Kinder informieren und Haustiere fernhalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach Geislingen und Schömberg trifft es jetzt auch Weilen unter den Rinnen: Bürgermeisterin Silke Edele spricht eine Warnung aus. Zwischen den Eichen am Grillplatz Honau sind am vergangenen Wochenende Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt worden. Auch an einer gegenüberliegenden Eiche auf der Wiese sowie an weiteren Bäumen im Bereich der Halle wurde der Befall inzwischen festgestellt. Ob weitere Bäume im Ort betroffen sind, ist derzeit noch unklar.
Bekämpfung läuft bereits
Die Gemeinde habe nach Bekanntwerden der Funde umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung und Sicherung eingeleitet, teilt die Rathauschefin mit.
Edele mahnt daher zur Vorsicht.
Der Eichenprozessionsspinner gilt vor allem wegen seiner Brennhaare als gesundheitlich problematisch. Diese können bei Menschen und Tieren Hautreizungen, starken Juckreiz, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden und allergische Reaktionen auslösen. Die feinen Haare werden leicht durch den Wind verbreitet und können auch dann noch wirksam sein, wenn die Raupen selbst nicht mehr sichtbar sind.
Das gilt im Umgang mit der Gefahr
- Abstand zu den betroffenen Bäumen und den Raupennestern halten.
- Weder Raupen noch Gespinste oder am Boden liegende Nestreste berühren.
- Bestenfalls nicht in unmittelbarer Nähe der betroffenen Bereiche aufhalten.
- Die Bürgermeisterin bittet Eltern darum, besonders auf ihre Kinder zu achten und sie über die Gefahren zu informieren.
- Hunde und andere Haustiere von den betroffenen Bereichen fernhalten.

