Dreimal so viele Besucher
: So war das Electric Garden Festival in Balingen

Fans des Electro-Genres kamen in Balingen auf ihre Kosten: Das Electric Garden Festival fand wieder statt – und übertraf sich vielfach, was die Besucherzahlen anbelangt.
Von
Dennis Breisinger
Balingen
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Hunderte Menschen kamen zur zweiten Auflage des Electric Garden Festivals.

Hunderte Menschen kamen zur zweiten Auflage des Electric Garden Festivals.

Dennis Breisinger
  • Zweite Auflage des Electric Garden Festivals in Balingen mit starkem Besucherplus.
  • Rund 900 Tickets im Vorverkauf und etwa 600 an der Abendkasse wurden verkauft.
  • Veranstalter ist der neue Heimatklangverein, unterstützt vom Jugendhaus-Team.
  • Breites DJ-Line-up von House bis Hard Techno – abends wurden härtere Sounds gespielt.
  • Aftershow-Party im „Top 10“ mit Shuttle-Service; Organisation laut Veranstalter reibungslos.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einer gelungenen Premiere im Vorjahr fand am Samstag rund um das Balinger Jugendhaus die zweite Auflage des „Electric Garden Festival“ statt. Für die Organisation zuständig zeigte sich der neugegründete „Heimatklangverein“, federführend vertreten durch den ersten Vorstand Daniel Coskovic, sowie Louis Wessner und Sandro Weckenmann. Das Trio organisierte die Veranstaltung bereits im letzten Jahr.

„Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der es ermöglichen möchte, relativ kostengünstig zu Veranstaltungen der Musik, Kunst und Kultur zu kommen“, so Wessner. „Wir möchten die Kultur fördern und wollten den Menschen und der Stadt etwas bieten.“ Am 2. Oktober werde man erneut die Balinger Barkultur-Nacht in 14 Orten mit Musik von Dance, House über Rock bis hin zu Pop veranstalten.

„Geiles Festival für jeden Beat“

Wessner, der selbst auftrat, vertritt das House-Genre, anwesend waren dazu Zenemy (Tech House, Bass House, Techno), Tonino (Progressive, Melodic), Aaero (Afro House & Deep House), Tanina (House), SUMMIT (Hard und Emotional Schranz), Powerlaura (Hard Techno mit Vocal-Edits) und Zeuz (Techno, Dark-Techno), so dass die volle Bandbreite an elektronischer Musik angeboten wurde.

Verschiedene Acts sorgten für einen unterhaltsamen Abend beim Electric Garden Festival.

Verschiedene Acts sorgten für einen unterhaltsamen Abend beim Electric Garden Festival.

Dennis Breisinger

„Im Vergleich zum Vorjahr haben wir noch einmal deutlich mehr Geld ins Line-up gesteckt und haben noch mehr auf überregional oder sogar national bekannte DJs gesetzt, statt wie im Vorjahr nur auf regionale“, erörtert Wessner. „Wir möchten alle Fans abholen, so dass von einem geilen Festival für jeden Beat gesprochen werden kann. Bezüglich des Line-ups sind wir immer noch etwas am Ausprobieren.“

600 Karten allein an der Abendkasse

Dieses Jahr habe es so ausgesehen, dass am Nachmittag eher entspannte und am Abend eher härtere Electromusik lief, führt Wessner hinzu, der die Erwartungen hinsichtlich der Besucherzahl als „übertroffen“ ansah. „900 Karten haben wir bereits im Vorverkauf unter die Leute gebracht und damit dreimal so viel wie im Vorjahr. Dazu kamen circa 600 verkaufte Karten über die Abendkasse. Mit 1000 bis maximal 1500 Besuchern haben wir kalkuliert“, sagte Wessner, der sich bei den Partnern und Sponsoren, bei der Stadt Balingen, bei „Show + Media“, bei „M & Security“ und bei der für die Gastronomie zuständige „Best Friends Lounge“ für die „super Zusammenarbeit“ bedankte.

Es habe keinerlei Probleme gegeben, alles lief reibungslos und auch das Feedback der Besucher war ausschließlich positiv. „Wir Elektronic-Musikfans bilden eine super Community, alle gehen liebevoll um und verstehen sich untereinander super“, zieht Wessner ein positives Feedback. „Diese Örtlichkeit hat sich so ergeben und sie ist optimal für dieses Festival. Das Team vom Jugendhaus um Christine Witzemann unterstützt uns und die Zusammenarbeit verlief sehr unkompliziert.“

Am Ende ging's noch ins Top 10

Man sei in der Natur, so dass das „Electric Garden Festival“ seinem Namen gerecht werde. „Auf irgendeinem Betonplatz wäre das nicht mehr der Fall“, so Wessner. Von daher gab es auch genügend Schattenplätze und zudem kostenloses Wasser. Es mussten pro Becher nur Pfand entrichtet werden, die entweder bei Abgabe wieder bekommen wurden beziehungsweise für Aktionen des Balinger Jugendhauses zugunsten sozial benachteiligter Kinder gespendet werden konnten.

Um 22 Uhr war allerdings längst nicht Zapfenstreich, denn es wurde bis tief in der Nacht bei der Aftershow-Party im Balinger „Top 10“ weitergefeiert. Per extra eingerichtetem Shuttle-Bus-Service war es möglich, sicher vom Jugendhaus zum „Top 10“ zu gelangen.