„Come and See 2026“
: Orthodoxe Gäste aus polnischem Lublin zu Gast im Zollernalbkreis

Sechs Tage voller Begegnung, Glaube und Freundschaft – das ermöglichte das Evangelische Jugendwerk in Balingen.
Von
red/dil
Balingen
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Come and See 2026

Beim „Come and See 2026“ wurde die Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenbezirk Balingen und der Orthodoxen Diözese Lublin/Chełm gestärkt.

EJW Balingen
  • Jugendbegegnung „Come and See 2026“ vertiefte Partnerschaft Balingen–Lublin/Chełm.
  • Sieben Jugendliche aus Lublin/Chełm waren vom 31. Juli bis 5. August im Kirchenbezirk zu Gast.
  • Programm: Gottesdienste, Gespräche über Glauben und Ökumene – plus Kultur und Ausflüge.
  • Stationen unter anderem Tübingen, Burg Hohenzollern, Hochseilgarten, Stuttgart und Porsche-Museum.
  • Fazit der Gruppe: neue Freundschaften, große Bereicherung, Pläne für einen Gegenbesuch im nächsten Jahr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sechs unvergessliche Tage voller Gemeinschaft, neuer Freundschaften und gelebter Ökumene liegen hinter den Teilnehmenden der Jugendbegegnung „Come and See 2026“. Sieben junge Menschen aus der polnisch-orthodoxen Kirche Lublin/Chelm waren vom 31. Juli bis 5. August zu Gast im Kirchenbezirk Balingen und erlebten gemeinsam mit Jugendlichen und Mitarbeitenden des Evangelischen Kirchenbezirks eine intensive und bereichernde Zeit.

Titel ist Programm

Bereits zum vierten Mal wurde eine Jugendbegegnung im Rahmen der über 30-jährigen Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenbezirk Balingen und der Orthodoxen Diözese Lublin/Chełm durchgeführt. Geleitet wurde die polnische Gruppe von Father Marcin Goscik, während die Organisation und Leitung bei Jugendreferentin Karin Bessey vom Evangelischen Jugendwerk (EJW) lag. Unverzichtbare Mitarbeitende waren außerdem die Vorsitzende des Partnerschaftsbeirates, Gudrun Ehmann, zusammen mit ihrem Mann Hans-Peter Lauer. Auch Dekan Michael Schneider und Co-Dekanin Dorothee Sauer nahmen teilweise am Begegnungs-Programm teil.

Der Titel der Begegnung „Come and See“ war zugleich das Programm der Woche. Die jungen Menschen waren eingeladen, einander kennenzulernen, Beziehungen aufzubauen und bestehende Kontakte zu vertiefen – über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. Dabei ging es nicht nur um gemeinsame Freizeitaktivitäten, sondern auch um die Frage, was Christsein heißt und wie wir es jeweils leben.

Über Sprach- und Ländergrenzen

„Come and See“ bedeutet für das EJW: Miteinander Gottesdienste feiern, Andachten erleben und über den eigenen Glauben ins Gespräch kommen. Aber ebenso bedeutet es, zu entdecken, wie Christen unterschiedlicher Traditionen und Konfessionen als eine Gemeinschaft unterwegs sein können. Und schließlich heißt „Come and See“ auch, das Schwabenländle kennenzulernen – seine Menschen, seine Kultur sowie die vielfältigen Einrichtungen kirchlicher und diakonischer Arbeit.

Auf dem abwechslungsreichen Programm standen unter anderem ein Besuch der Tübinger Altstadt mit Stiftskirche, Evangelischem Stift und Stocherkahnfahrt auf dem Neckar, der Jubiläumsgottesdienst und laufendes Programm im Waldheim Tailfingen, Begegnungen mit Mitarbeitenden der Diakonischen Bezirksstelle, die Stadtkirche Balingen, die Burg Hohenzollern, gemeinsame Freizeit- und Sportangebote sowie ein erlebnisreicher Nachmittag im Hochseilgarten. Zum Abschluss führte der Weg noch nach Stuttgart mit einem Besuch des Porsche-Museums und des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg.

Mindestens ebenso wichtig wie die Programmpunkte waren jedoch die vielen persönlichen Gespräche, das gemeinsame Leben im Camp in Sigmaringen, die Busfahrten, das Spielen, Lachen und Tanzen. In diesen Begegnungen entstanden neue Freundschaften und ein tieferes Verständnis füreinander.

Am Ende waren sich alle Teilnehmenden einig: Diese Begegnung war eine große Bereicherung und soll nicht die letzte gewesen sein. Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist bereits groß, denn für das kommende Jahr gibt es schon konkrete Pläne für einen Gegenbesuch einer deutschen Gruppe in Polen. So fiel der Abschied zwar schwer, wurde aber von Dankbarkeit und Hoffnung auf weitere gemeinsame Wege getragen.