Brand in Dürrwangen
: Frau stirbt bei Wohnhausbrand

Tragisches Ende eines Wohnhausbrandes in Dürrwangen: Für die 96-jährige Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät. Im Ort sitzt der Schock tief. Auf der Haustreppe legen Nachbarn Blumen nieder.
Von
Andrea Maute und Helen Bruch
Balingen
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In Dürrwangen hat sich am späten Dienstagabend ein tragisches Unglück ereignet. Bei einem Brandeinsatz konnte die Feuerwehr eine 96-Jährige nur noch tot bergen.

In Dürrwangen hat sich am späten Dienstagabend ein tragisches Unglück ereignet. Bei einem Brandeinsatz konnte die Feuerwehr eine 96-Jährige nur noch tot bergen.

swp
  • In Dürrwangen kam es am Dienstagabend zu einem Brand mit einer toten Bewohnerin.
  • Flammen traten gegen 22.30 Uhr aus einem Einfamilienhaus in der Geschwister-Scholl-Straße.
  • Die Feuerwehr fand die Frau tot im Haus, vermutlich starb sie an einer Rauchgasvergiftung.
  • Bürgermeister Ermilio Verrengia und Kreisbrandmeister Sven Röger waren vor Ort.
  • Die Brandursache ist noch unbekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Einsatz mit traurigem Ausgang: In der Geschwister-Scholl-Straße in Dürrwangen stand am Dienstagabend ein Einfamilienhaus in Flammen. Gegen 22.30 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden, nachdem Anwohner durch starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude auf das Feuer aufmerksam geworden waren.

Großaufgebot an Einsatzkräften

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Vor Ort waren die Abteilungen aus Frommern, Weilstetten und Balingen.

Nachdem der Brand zunächst so unter Kontrolle gebracht werden konnte, dass ein Betreten des Gebäudes unter Atemschutz möglich war, drangen die Einsatzkräfte in das brennende Haus ein. Dort konnten sie eine Frau nur noch tot auffinden.

Der Schock sitzt tief, die Betroffenheit ist groß. Vor der Treppe des Hauses haben Menschen, die die Bewohnerin kannten, Blumen niedergelegt.

Der Schock sitzt tief, die Betroffenheit ist groß. Vor der Treppe des Hauses haben Menschen, die die Bewohnerin kannten, Blumen niedergelegt.

Andrea Maute

Wie die Polizei unmittelbar nach dem Unglück mitteilt, handelt es sich bei ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit um die 96-jährige Bewohnerin, die alleine in dem Haus lebte; eine Information, die sich am Tag darauf bestätigt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll die Frau wohl an einer Rauchgasvergiftung gestorben sein.

Da das Feuer auch den Dachstuhl des Hauses in Brand gesetzt hatte, dauerten die Nachlöscharbeiten der Feuerwehrabteilungen Frommern, Weilstetten und Balingen bis etwa Mitternacht an.

Vor Ort waren in der Nacht auf Mittwoch auch Balingens Bürgermeister Ermilio Verrengia und Kreisbrandmeister Sven Röger.

Die Brandursache ist bislang noch unklar.

Die Brandursache ist bislang noch unklar.

Andrea Maute

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Was den Brand letztlich auslöste – darauf gibt es bislang noch keine Antwort. Die Ursache ist noch völlig unklar. Der entstandene Sachschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 200.000 Euro belaufen, ist von der Polizei weiter zu erfahren.

Im Einsatz war neben der Feuerwehr, die mit 15 Fahrzeugen und 84 Feuerwehrleuten anrückte, am Dienstagabend der Rettungsdienst mit fünf Fahrzeugen und neun Rettungskräften.

Tiefe Betroffenheit

Auch am Tag darauf herrscht im Ort große Betroffenheit. Bei Anwohnern und Nachbarn sitzt der Schock tief. Auf der Haustreppe haben Menschen, die die Bewohnerin kannten, Blumen niedergelegt. Das Unglück zu begreifen, das sich hier am Dienstagabend ereignet hat und Worte für das zu finden, was geschehen ist, fällt ihnen sichtlich schwer.