Brand in Balingen: Feuerwehr kämpft gegen Flammen
Um 16.22 Uhr ging der Alarm beim Lagezentrum ein. Gleich mehrere Bürgerinnen und Bürger wählten am Sonntag, 21. Januar, den Notruf, da über Balingen-Frommern eine dicke Rauchsäule aufstieg. Als Florian Rebholz, der stellvertretende Brandmeister Balingens, mit seinen Helfern ankommt, steht ein größerer Gartenschuppen in Flammen. Die Feuerwehr macht sich sofort daran, gegen diese anzukämpfen: Ein Wohnhaus steht nur einen Meter entfernt von dem Holzgebäude, in dem Gartengeräte, Sommerreifen und anderes gelagert ist.
Menschen werden bei dem Einsatz nicht verletzt, kann Rebholz wenig später berichten: „Es waren keine Personen in dem Schuppen.“ Der Einsatz gelingt, die Feuerwehrleute aus Balingen, Frommern und Weilstetten, die mit insgesamt zwölf Fahrzeugen angerückt waren, können das Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindern. Die Fassade am Haus sieht zwar „nicht mehr ganz frisch“ aus, doch es hätte weitaus schlimmer kommen können.
Am Sonntagabend stand die Brandursache noch nicht fest. Nach den Löscharbeiten bleibt eine Brandwache vor Ort, und schließlich wird die Durchfahrtsstraße bei der Mühlstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage mitteilt, sei ein Anbau ans Haus ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Hier sei die Schadenshöhe noch unklar. Allein an der Holzhütte liege er bei rund 50.000 Euro. Die genaue Ursache wird noch ermittelt, man geht nun ersten Hinweisen nach, die möglicherweise auf unsachgemäß entsorgte Asche als Brandursache hindeuten könnten, heißt es in einer ergänzenden Pressemeldung, die am Montag in der Redaktion einging.



