The Voice of Germany
: Salvatore Tocco aus Balingen schafft es leider nicht

Der tosende Applaus hätte ihn definitiv bis ins Finale getragen. Wenn denn die Jury mitgespielt hätte. Trotz einer tollen Leistung hat es für den 20-jährigen Salvatore Tocco aus Balingen bei der Castingshow „The Voice of Germany“ leider nicht fürs Weiterkommen gereicht.
Von
Andrea Maute
Balingen
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Hat bei "The Voice of Germany" eine tolle Leistung hingelegt: Salvatore Tocco aus Balingen.

Hat bei "The Voice of Germany" eine tolle Leistung hingelegt: Salvatore Tocco aus Balingen.

© Joyn/André Kowalski
  • Salvatore Tocco (20) aus Balingen scheiterte in den „Blind Auditions“ bei „The Voice of Germany“.
  • Mit Billie Eilishs „Birds of a Feather“ begeisterte er das Publikum, jedoch nicht die Jury.
  • Rea Garvey lobte seine Stimmfarbe, sah aber noch Schwächen in Stärke und Kontrolle.
  • Shirin David ermutigte ihn, die Erfahrung zu nutzen und wiederzukommen.
  • Tocco plant Gesangsunterricht und will künftig erneut bei der Show antreten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Ich bin schon auf mehreren Bühnen gestanden, aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was da jetzt auf mich zukommen wird. Aber ich bin froh, die Erfahrung machen zu können. Das wird geil.“ In den Worten, mit denen sich der 20-jährige Salvatore Tocco aus Balingen bei der Pro-7-Castingshow „The Voice of Germany“ vorstellte, liegt im Grunde alles: Auf die Bühne gehen, performen, Spaß haben. Und eine Erfahrung machen, die sicherlich ebenso wertvoll wie unvergesslich ist.

Mit „Birds of a Feather“ von Billie Eilish hat der junge Balinger, der an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten studiert, für seinen Auftritt einen Song ausgewählt, der mit Fug und Recht als anspruchsvoll bezeichnet werden kann. Und diesen brachte er unter tosendem Applaus auf die Bühne. Immer wieder folgte im Laufe der Performance der bange Blick zu den Juroren. Würden sich die Stühle drehen? Die Minuten vergingen. Doch es tat sich leider nichts.

Noch ein bisschen mehr Erfahrung sammeln

Ich finde deine Stimmfarbe sehr schön, lobte Rea Garvey, für den auch die Emotionen spürbar waren, den jungen Künstler, als der letzte Ton des Songs verklungen war. „Mir fehlt aber ein bisschen die Stärke und Kontrolle für diese Stimmfarbe“, ließ er wissen. Manchmal sei es besser, ein bisschen mehr Erfahrung und vielleicht Unterricht zu haben. „Deshalb habe ich mich nicht umgedreht“, erklärte Garvey fast schon entschuldigend. Gleichwohl: Alle Jurymitglieder waren überzeugt, dass Salvatore auf dem richtigen Weg ist. Und dass er auf jeden Fall stolz auf sich sein kann.

„Ich möchte, dass du eines mitnimmst: Das ist heute keine Niederlage für dich, das ist eine Erfahrung. Und du wirst an dir arbeiten und noch besser wiederkommen“, gab ihm Shirin David mit auf den Weg und zeigte sich beeindruckt von der geballten Unterstützung des Publikums: „Alle hier sind ausgerastet für dich.“

„Ich komme definitiv wieder“

Was nimmt der 20-Jährige aus den „Blind Auditions“ mit? „Ich nehme daraus mit, dass ich vielleicht dann doch mal tiefer in die Tasche greife, zur Gesangsschule gehe und einfach an der Technik schraube.“ Auf jeden Fall wolle er „weiter Spaß haben.“ Denn darum gehe es ja schließlich in der Musik.

„Und dann kommst du nochmal hierher?“, wollte Shirin David zum Schluss noch wissen. Die Antwort von Salvatore ließ daran nicht den Hauch eines Zweifels: „Definitiv!“, versprach er.