700 Euro Totalschaden in Balingen
: Unbekannte kippen alten Twingo um – Spendenaufruf für Betroffene

Ein Auto wird umgekippt, die Geschädigte ist verzweifelt – und nun gibt es eine Spendenkampagne. Was es mit diesem ungewöhnlichen Delikt in Balingen auf sich hat.
Von
Lea Irion
Balingen
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Der Renault Twingo, der am Samstag (11. Juli 2026) auf den Kopf gedreht wurde.

Der Renault Twingo, der am Samstag (11. Juli 2026) auf den Kopf gedreht wurde.

Privat
  • Unbekannte kippten in Balingen nachts einen alten Renault Twingo auf sein Dach.
  • Der Vorfall passierte auf einem Parkplatz nahe dem Balinger Bahnhof.
  • Die Polizei bestätigte den Vandalismus, ermittelte und bezifferte 700 Euro Totalschaden.
  • Auf Facebook wurde der Fall diskutiert, das ursprüngliche Posting verschwand.
  • Für die betroffene Frau läuft eine Spendenaktion mit 1250 Euro Stand Montagnachmittag.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vandalismus, wie man ihn nicht alle Tage sieht: In der Nacht von Freitag auf Samstag (11. Juli 2026) kippten Unbekannte einen alten Renault Twingo in Balingen um. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage unserer Redaktion. Der Vorfall soll sich auf dem Parkplatz in der Nähe des Balinger Bahnhofs abgespielt haben.

Demnach sei eine bislang noch nicht ermittelte Tätergruppe auf das Auto zugegangen, das dann wohl mit vereinter Kraft auf sein Dach gedreht wurde. Laut Polizei entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 700 Euro. Das Revier in Balingen ermittle.

Rege Diskussion auf Facebook

Auf Facebook wurde der Vorfall überdies rege diskutiert. Die einen vermuteten einen Fake, andere beteuerten die zwischenzeitlich nachgewiesene Echtheit des Delikts. Das ursprüngliche Posting hingegen wurde gelöscht.

Bei der Geschädigten handelt es sich Informationen unserer Redaktion zufolge um eine armutsbetroffene Frau. In den Kommentaren auf Facebook wurde der Wunsch laut, der Betroffenen zu helfen. „Das tut auch der Stadtgemeinschaft gut“, schrieb ein Nutzer.

Inzwischen werden Spenden für die Frau gesammelt. Ein entsprechender Aufruf zählte am Montagnachmittag bereits 1250 Euro, als Ziel waren 5000 Euro gesetzt. Man wolle der Familie schnell zu einem „fahrbaren Untersatz“ verhelfen. Wer hinter der Kampagne steht und inwiefern die Person mit der Geschädigten in Kontakt steht, ist nicht bekannt.