Vetterzunft feiert Jubiläum: Narren versetzen Harthausen in Ausnahmezustand

Mit Blick auf die mit Bändeln geschmückte Haupt- und Juhestraße freut sich die Vetterfigur im Park auf viele närrische Gäste am Wochenende.⇥
Karl-Otto GauggelPünktlich zum Start in die heiße Phase der diesjährigen Fasnet, die mit dem Abstauben der Masken und Häser von Vetter, Wäschweib, Guggamusik und Garde an Dreikönig begann, sind nicht zuletzt auch die über den Straßen in der Ortsmitte flatternden Bändel in Harthausen ein untrügliches Zeichen dafür, dass die tollen Tage nicht mehr fern sind.
In diesem Jahr wird die heimische Vetterzunft 30 Jahre alt und das soll, laut dem dreiköpfigen Leitungsteam Christoph Abt, Holger Bach und Robert Mauz, gebührend gefeiert werden.
Besondere Highlights sind dabei am Freitag, 19. Januar, das Guggamusiktreffen in der Festalle, wo die Guggenmusiken aus Benzingen, Dürnau, Inneringen, Jungnau und Neufra neben den Gastgebern für eine tolle närrische Geburtstagsparty sorgen werden. Beginn dieses musikalischen Spektakels in der Festhalle ist um 19 Uhr.
3000 Besucher erwartet
Bereits am Samstag, 20. Januar, findet die Narretei mit dem beliebten Nachtumzug, bei dem etwa 1700 Hästräger aus 30 Zünften den Ort in ein närrisches Tollhaus verwandeln werden, seine Fortsetzung. Der Startschuss zu diesem Event, das bereits in zehnter Auflage in Harthausen über die Bühne geht, wird um 19.31 Uhr erfolgen.
Nach dem Umzug, so die Planung der Vetter, wird in der Halle sowie im großen Barzelt davor und in vielen Besenwirtschaften im Ort bis spät in die Nacht närrisch weiter gefeiert werden. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen am Wochenende mit rund 3000 Besuchern, die Harthausen in einen närrischen Ausnahmezustand versetzen werden.