Vernissage in Albstadt: „Plitsch, platsch – vom Tropfen bis zum Ozean“ heißt es im Kunstmuseum

Das Werk von Ansgar Skiba mit dem Titel "Wave/Welle" aus dem Jahr 2003 ist in der Ausstellung "Plitsch, platsch – vom Tropfen bis zum Ozean" zu sehen.
Roland Schmidt- Ab Sonntag, 11. Oktober, zeigt das Kunstmuseum Albstadt zwei neue Ausstellungen.
- „Plitsch, platsch – vom Tropfen bis zum Ozean“ eröffnet um 14.30 Uhr im jungen kunstraum.
- Kinder der Klasse 3 präsentieren eine Installation zum Schutz von Wasser, danach Workshop.
- Rahmenprogramm: Bildcheck „Kunst oder KI?“ sowie Bach-Putzete, Klangbad und Escape-Game.
- Parallel läuft „Magic Forest“ mit Werken aus der Sammlung – zu sehen bis 4. April 2027.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Kunstmuseum Albstadt warten ab Sonntag, 11. Oktober, zwei neue Ausstellungen auf die Gäste. Ab 14.30 Uhr fällt der Vorhang für die Ausstellung „Plitsch, platsch – vom Tropfen bis zum Ozean“ im jungen kunstraum. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Roland Tralmer führt Melanie Löckel, stellvertretende Museumsleiterin, in die Schau ein, wie die Stadtverwaltung in einer Presseinformation mitteilt.
Ein Höhepunkt ist die Beteiligung der Klasse 3 der Ebinger Schalksburgschule. Die Schülerinnen und Schüler sprechen über ihre eigens für die Ausstellung geschaffene Installation. Dafür haben sie sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie die wertvolle Ressource Wasser geschützt werden kann. Für den musikalischen Rahmen sorgt Oksana Stechyshyn am Flügel. Im Anschluss an den offiziellen Teil können Kinder im kreativen Druck-Workshop Kunstwerke gestalten. Der Eintritt am Eröffnungstag bereits ab 11 Uhr frei, ebenfalls die Teilnahme am Workshop.
Wasser übt Faszination auf Menschheit aus
Zur Ausstellung selbst schreibt die Verwaltung in ihrer Ankündigung: „Wasser übt seit jeher eine besondere Faszination auf die Menschheit aus.“ Die Ozeane bedecken rund 71 Prozent der Erdoberfläche und doch sind mehr als 80 Prozent von ihnen bis heute unerforscht. Der tiefste bekannte Punkt, der Marianengraben im Pazifik, liegt 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel.
Das Team des Kunstmuseums hat im Rahmen der Ausstellung ein vielfältiges Vermittlungsprogramm auf die Beine gestellt. Neu im Programm ist der Workshop „Bildcheck – Kunst oder KI?“, bei dem sich Kinder von acht bis zwölf Jahren mit künstlicher Intelligenz und digital generierten Bildern auseinandersetzen und ihre Medienkompetenz stärken (5. Dezember). In Kooperation mit der NABU-Gruppe Albstadt findet eine „Bach-Putzete“ statt, bei der die Teilnehmenden den Lebensraum Schmiecha kennenlernen, von Müll befreien und erfahren, warum gesunde Gewässer so wichtig sind (20. März 2027). Weitere Programm-Höhepunkte sind das „Klangbad“ in Kooperation mit der Praxis alb.gesund (22. Januar 2027), das Escape-Game „Das Geheimnis der Nautilus“ (11. Februar und 19. Juni 2027) sowie der Workshop „Blau“ mit der Künstlerin Eva Doelker-Heim (27. Februar 2027).
Bach-Putzete im Rahmenprogramm
Neben kunsthistorischen Führungen und interaktiven Angeboten für Schulklassen und Kindergärten wird das etablierte inklusive Führungsformat „Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ mit Kunstgeragogin Ina Simone Petri an drei Terminen angeboten (24. März, 28. April und 19. Mai 2027). Auch das Angebot „Kunstvermittlung für Lehrkräfte und Erzieher*innen“ findet wieder statt (21. Oktober und 16. November 2026). Zur Ausstellung erscheint ein Mitmach-Heft (erhältlich für zwei Euro an der Museumskasse), das mit kreativen Aufgaben und Rätseln die Auseinandersetzung mit der Kunst spielerisch fördert.

Werke wie dieses von Zipora Rafaelov sind in der Ausstellung „Magic Forest“ im Kunstmuseum Albstadt zu sehen.
Ben HermanniUnd das ist nicht die einzige Neuheit im Kunstmuseum: Ab dem 11. Oktober ist ebenfalls die neue Ausstellung „Magic Forest – Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung“ zu sehen, die Neuzugänge der vergangenen Jahre und Entdeckungen aus dem Bestand vereint. Die Ausstellung „Magic Forest“ hat kein eigenes Rahmenprogramm. Sie ist bis zum 4. April 2027 zu sehen und ergänzt die laufenden Präsentationen des Hauses.
Große Bandbreite bei „Magic Forest“
Angeregt durch einen Scherenschnitt der Künstlerin Zipora Rafaelov trägt die Ausstellung den Namen „Magic Forest“. Die Schau präsentiert laut Mitteilung herausragende Werke aus der eigenen Sammlung, ergänzt durch ausgewählte Leihgaben. Neben dem stilistischen ist auch das technische Spektrum der gezeigten Arbeiten außergewöhnlich breit: Es reicht von experimentellen druckgrafischen Verfahren bis hin zur Verwendung einer Tätowiermaschine.
Vertreten sind unter anderem: Elvira Bach, Ulrike Bolenz, Inessa Emmer, Kristin Grothe, Bettina van Haaren, Byeonghyeon Jeong, Susanne Kessler, Wilhelm Loth, Donna Volta Newmen, Zipora Rafaelov, Bruno Schlagenhauf, Saskia Schultz und Brigitte Wagner.
