Unternehmen in Albstadt
: So viele Mitarbeiter verlassen Groz-Beckert

Das Albstädter Unternehmen Groz-Beckert hat einen Sparkurs eingeschlagen und baut Stellen ab.
Von
swp
Albstadt
Jetzt in der App anhören
Das Albstädter Unternehmen baut Stellen ab.

Das Albstädter Unternehmen gibt Zahlen bekannt.

Groz-Beckert
  • Groz-Beckert in Albstadt baut 202 Stellen einvernehmlich ab.
  • Freiwilligenprogramm erhält positive Resonanz, 73 rentennahe Mitarbeiter erhalten monatliche Zahlungen.
  • 129 Mitarbeiter unterschreiben Aufhebungsverträge, Austritte bis Ende 2025.
  • Technik- und Verwaltung treffen die Kürzungen, Nadelproduktion stabil mit Kurzarbeit.
  • Kein weiterer Stellenabbau außerhalb natürlicher Fluktuation geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Nachricht machte im vergangenen Oktober die Runde: Groz-Beckert befindet sich in der Krise und muss Stellen abbauen. Nun ist klar, wie viele Mitarbeiter gehen werden. Das Unternehmen habe sich mit 202 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses geeinigt, gibt Groz-Beckert in einer Pressemitteilung am Dienstag bekannt. Ferner heißt es: „Das Ende November 2024 gestartete und mittlerweile abgeschlossene Freiwilligenprogramm (FWP) zum Stellenabbau bei Groz-Beckert stieß insgesamt auf positive Resonanz.“

73 Personen, die am FWP teilgenommen haben, gehören zu den rentennahen Jahrgängen, deren Abfindung in eine monatliche Zahlung umgewandelt wurde. 129 Mitarbeiter unterzeichneten einen Aufhebungsvertrag mit Einmalzahlung. Der Zeitpunkt der Beendigung der Arbeitsverhältnisse sei je nach Fristen und Vereinbarungen unterschiedlich. Einige Austritte haben bereits stattgefunden. Ein Großteil werde im September und November erfolgen.

Kurzarbeit in Nadelproduktion

„Zusammen mit der natürlichen Fluktuation durch Eigenkündigung von Mitarbeitern oder Renteneintritt ergibt sich ein geschätzter Stellenabbau von rund 250 Personen bis Ende 2025 bei Groz-Beckert in Albstadt“, heißt es weiter in der Mitteilung. Der Stellenabbau betreffe die technischen und kaufmännischen Verwaltungsfunktionen. In der Nadelproduktion finde hingegen kein Stellenabbau statt. Hier werde grundsätzlich mit einem stabilen Personalbedarf gerechnet und die aktuelle Nachfrageschwäche mit Kurzarbeit ausgeglichen.

„Mit der Höhe des Stellenabbaus sieht sich Groz-Beckert vor dem Hintergrund der volatilen Rahmenbedingungen für die kommende Zeit hinsichtlich der Personalstärke angemessen aufgestellt. Ein weiterer Stellenabbau außerhalb der natürlichen Fluktuation ist nicht geplant“, heißt es abschließend in der Mitteilung.