Unfall bei Meßstetten
: Bei Überholmanöver frontal kollidiert: Autofahrer tödlich verunglückt

Ein junger Mann starb am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall bei Meßstetten. Zwei weitere Autofahrer wurden verletzt.
Von
Leonie Maschke
Meßstetten
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Symbolbild — Polizei sichert Unfallstelle: ARCHIV - 12.06.2017, Bayern, Günzburg: Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. (zu dpa: «Mann in Würzburg von Straßenbahn erfasst und gestorben») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Straße musste während der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt werden.

Stefan Puchner/dpa

Am Dienstagabend starb bei einem missglückten Überholmanöver ein 23-jähriger Autofahrer auf der L433 bei Meßstetten.

Wie die Polizei berichtet, fuhr der 23-Jährige gegen 21.40 Uhr mit seinem Audi von Meßstetten kommend in Richtung Unterdigisheim. Im Bereich der Abzweigung nach Hartheim wollte er den Wagen eines 61-jährigen Mercedes-Fahrer überholen. Dabei kollidierte er aber mit einem entgegenkommenden VW-Touran und anschließend mit dem Mercedes.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Der 23-Jährige wurde aus seinem Auto geschleudert und zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 59-jährige VW-Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Meßstetten befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Mercedes-Fahrer zog nur leichte Verletzungen zu.

Die Straße musste mehrere Stunden gesperrt werden und wurden gegen 3 Uhr morgens wieder freigegeben. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Meßstetten war mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hechingen ein Sachverständiger hinzugezogen.