TSV Ebingen: In Stadionhalle gut eingelebt – Geschäftsstelle wird aufgegeben

Bei der jüngsten Hauptversammlung des TSV Ebingen wurden zahlreiche Mitglieder geehrt.
Rall- TSV Ebingen zog nach Kündigung der Halle in der Sigmaringer Straße in die Stadionhalle um.
- Der Gemeinderat stimmte dem Angebot zu, die Turnhalle beim Albstadion zu kaufen oder in Erbpacht zu übernehmen.
- Vertrag mit der Stadt steht noch aus – Energie- und Betriebskosten sollen fair getrennt werden.
- Aus Kostengründen gibt der Verein die Geschäftsstelle im Teufelsgässle zum 30. Juni auf.
- Ehrungen und Wahlen erfolgten, darunter die Bestätigung von Hartmut Rall als 1. Vorsitzender.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Hallensituation der Turnerinnen beschäftigte den TSV Ebingen im vergangenen Jahr. Wie der Vorsitzende Hartmut Rall bei der jüngsten Mitgliederversammlung berichtete, wurden Anfang 2025 von einem Planungsteam intensiv Alternativen zu der Trainingsstätte in der Sigmaringer Straße gesucht. Den Mietvertrag hatte der Verein aus Kostengründen gekündigt; ein Trainingsbetrieb dort war nur bis Ende Juli möglich.
Ende April 2025 sei es dann bei einem weiteren Gespräch mit der Stadt Albstadt zu dem für den Verein überraschenden Vorschlag gekommen, die Turnhalle beim Albstadion zu kaufen oder in Erbpacht zu übernehmen. Dieses Angebot kam dann bei der Sitzung des Gemeinderats der Stadt Albstadt am 24. Juli auf die Tagesordnung und wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen. Der TSV Ebingen hatte eine Woche vor Ablauf des Nutzungsvertrags für die Halle in der Sigmaringer Straße eine Alternative bekommen.
In Stadionhalle umgezogen
Am 26. Juli wurde die ehemalige TSV-Halle geräumt und alle Geräte in die Stadionhalle umgezogen. Dort wird seither intensiv trainiert. Hartmut Rall richtete einen großen Dank an die Stadt Albstadt für diese Lösung. Die Turnerinnen hätten sich inzwischen gut eingelebt. Allerdings sei bis heute noch kein Vertrag zwischen der Stadt und dem TSV unterschrieben worden. Seitens der Stadt seien notwendige Grundbuchänderungen bearbeitet worden. Wegen der energetischen Trennung der verschiedenen Gebäudeteile am Stadion habe es Besichtigungen und Handwerkeranfragen gegeben. Es gehe darum, Strom, Wasser und Heizung so zu trennen, dass eine faire Betriebskostenverteilung möglich ist.
Klar ist: Der Betrieb einer eigenen Sporthalle hat den TSV an die finanziellen Grenzen gebracht. Und auch die künftigen Nebenkosten in der Stadionhalle werden eine Belastung für den Verein darstellen, sodass bei der Haushaltsplanung Kosten eingespart werden müssen, wie Rall weiter ausführte. Dies soll dadurch gelingen, indem die Geschäftsstellenräume im Teufelsgässle zum 30. Juni aufgegeben werden. Mit Kosten in Höhe von zirka1000 Euro im Monat bei einer Nutzung von rund 20 Stunden im Monat sei ein wirtschaftlicher Betrieb nicht gegeben. Der Mietvertrag für das Studio wurde jedoch verlängert.
Geschäftsstelle im Studio
Im Studio gibt es einen kleinen Büroraum, in dem künftig die Geschäftsstelle untergebracht wird. Das Vereinseigentum wird zudem in den Keller unter dem Studio und in die TSV Halle umgezogen. Der Vereinsvorsitzende betont: „Wir geben die Geschäftsstelle nicht gerne auf, war sie doch zehn Jahre unsere Heimat, aber aus wirtschaftlicher Sicht gibt es leider keine Alternative.“
Neben den räumlichen Planungen hatte Hartmut Rall Erfreuliches aus dem Vereinsleben zu berichten: Veranstaltungen wie Sportlight, der Silberdistel-Cup, das AH-Turnier der Fußballer oder die Teilnahme beim Stadtfest seien erfolgreich organisiert worden. Der TSV Ebingen habe so zum kulturellen und sportlichen Leben in der Stadt seinen Teil beigetragen. Er dankte Helferinnen und Helfern, Übungsleitern, Übungshelfern und Trainern sowie Mitarbeitern in den diversen Abteilungsausschüssen für deren Engagement.
Ehrungen und Wahlen beim TSV Ebingen
Geehrt für langjährige Mitgliedschaft und sportliche Erfolge wurden:
Für 25 Jahre: Lena Frowein, Eva Gano, Ralf Geiger, Annalia Gminder, Rainer Miller, Hans-Peter Müller, Marita Neumayer, Louisa Schulz, Thomas Silbernagl.
Für 40 Jahre: Walter Baur, Gerhard Engel, Elmar Frey, Wofgang Gutsche, Frieda Link, Ursula Maier, Frank Scholler.
Ehrenmitgliedschaft für 60 Jahre: Heinz Brunner, Marianne Lotz, Brigitte Maag, Hermann Maier, Hartmut Rall, Christa Roth, Reinhard Weßner.
STB-Bronze: Annalena Henne, Maike Maier.
DTB Bronze: Jolanta Schieber.
WLSB-Silber: Tilman Albrecht.
Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Hartmut Rall, Referent Finanzen Raphael Ptack, Referent Wettkampf ist vakant, Technischer Leiter Markus Wissmann, Beisitzerin Jolanta Schieber, Beisitzer Jürgen Maier, Kassenprüfer Pascal Landenberger und Diana Mayer.
