Strafverfahren eingeleitet: Ohne Führerschein unterwegs

Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an, konnte den Führerschein aber nicht entziehen, weil der Fahrer keinen besaß.
Lino Mirgeler/dpa (Symbolbild)- Ein 50-jähriger Fahrer musste anhalten, sein Hintermann fuhr auf.
- Eine 20-jährige Frau gab vor, den Unfall verursacht zu haben.
- Ermittlungen ergaben, dass ein 28-Jähriger der Fahrer war und keinen Führerschein besitzt.
- Verdacht auf Drogenkonsum beim Fahrer; Blutentnahme angeordnet.
- Schaden: 13.000 Euro. Strafverfahren gegen beide eingeleitet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Pkw-Lenker und seine Beifahrerin sind nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend (27.03.2025) in der Ebinger Straße in Margrethausen angezeigt worden. Gegen 19.30 Uhr war es auf Höhe der Einmündung Dorfstraße zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein 50-jähriger Audi-Lenker hatte verkehrsbedingt anhalten müssen und sein Hintermann war aufgefahren. Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten gab eine 20 Jahre alte Frau vor, den Unfall mit einem Toyota verursacht zu haben.
Blutentnahme wurde angeordnet
Ermittlungen der Polizisten ergaben jedoch, dass ein 28-Jähriger der Fahrer war und die Frau als Beifahrerin mit im Fahrzeug saß. Da sich Verdachtsmomente ergaben, dass der 28-Jährige unter Drogeneinfluss stehen könnte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Einen Führerschein konnten ihm die Beamten nicht abnehmen, da er keinen besitzt. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf 13.000 Euro geschätzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und gegen die Frau wegen Strafvereitelung eingeleitet.