Stausee Oberdigisheim: 85-Jährige stirbt nach Badeunfall

Feuerwehr, Polizei, DRK und DLRG rückten zu einem Rettungseinsatz aus.
Jannik NölkeFeuerwehr, DRK und DLRG mussten am Sonntagmittag an den Stausee zwischen Oberdigisheim und Obernheim ausrücken. Gemeldet wurde gegen 11.45 Uhr eine ertrunkene Frau. Wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Frieder Dieringer vor Ort schilderte, waren kurze Zeit nach Alarmierung bereits Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, die zusammen mit dem Wachdienst der DLRG mit der Suche nach der Frau begannen.
Innerhalb weniger Minuten konnte sie gefunden und geborgen werden. Eine sofort eingeleitete Reanimation war zunächst erfolgreich, die Frau sei laut Informationen der Polizei jedoch am Nachmittag im Krankenhaus verstorben. Wie DRK-Einsatzleiter und Kreisbereitschaftsleiter Heiko Lebherz vor Ort erklärte, habe die Frau es vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht zurück an Land geschafft.
Taucher alarmiert
Aufgrund der Vielzahl der Badegäste vor Ort, informierte Lebherz die Erwachsenen nach dem Einsatz über das Geschehen – und mögliche Anlaufstellen, falls im Nachgang Redebedarf bei den unfreiwilligen Beobachtern des Großeinsatzes bestehe.
Insgesamt waren die Feuerwehr Meßstetten mit rund 50 Mann und zehn Fahrzeugen, das DRK mit 13 Einsatzkräften inklusive Wasserrettung und die DLRG Wasserwacht mit rund 20 Mann vor Ort. Wie Dieringer erklärte, seien standardmäßig auch die Taucher aus Mengen alarmiert worden, ebenso wie die DLRG aus Reutlingen. Diese konnten jedoch auf der Anfahrt wieder abrücken – denn durch das schnelle Eingreifen von Feuerwehr und DLRG war ihre Hilfe nicht mehr nötig.

