Spitze gewählt
: Feuerwehr Bitz schlägt neues Kapitel auf

Julian Steinert ist neuer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bitz. Er erfuhr bei der Hauptversammlung einen ebenso großen Vertrauensbeweis wie seine beiden Stellvertreter Alexander Tot und Kevin Gielke.
Von
Horst Schweizer
Bitz
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Bürgermeisterin Raphaela Gonser mit dem neuen Kommando von links Vize Alexander Tot, Kommandant Julian Steinert, Vize Kevin Gielke

Bürgermeisterin Raphaela Gonser mit dem neuen Kommando (von links): Vize Alexander Tot, Kommandant Julian Steinert und Vize Kevin Gielke.

Horst Schweizer
  • Julian Steinert (27) ist neuer Kommandant der Feuerwehr Bitz; Generationswechsel.
  • Stellvertreter: erstmals zwei – Alexander Tot und Kevin Gielke.
  • 42 Aktive, 2025: 18 Feuerwehr- und 11 Maschinistendienste, rund 1200 Stunden.
  • 27 Einsätze (plus neun), davon 19 Technische Hilfeleistungen; zwei Brände.
  • Beförderungen und Ehrungen vorgenommen; Kassenführung als korrekt bestätigt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit der Wahl des 27-jährigen Julian Steinert erfolgte ein Generationswechsel an vorderster Front. Ganz im Sinne von Holger Sielski, der nach 25 Jahren als Kommandant nicht mehr kandidierte und die Zeit gekommen sah, jungen Leuten mit ihren Ideen die Führung zu übergeben.

Im Beisein von Bürgermeisterin Raphaela Gonser, Gemeinderäten, Vertretern von Vereinen, DRK, des Kreisverbandes und umliegenden Feuerwehren gab Sielski seinen letzten Jahresbericht ab. Die Freiwillige Feuerwehr Bitz hat 42 (zwei mehr als im Vorjahr) Aktive in ihren Reihen, 32 Männer und zehn Frauen. Diese trafen sich 2025 zu 18 Feuerwehr- und elf Maschinisten-Diensten, wofür rund 1200 Stunden aufgewendet worden sind.

Mehr Einsätze als im Vorjahr

Lehrgänge zu Truppführer, Truppmann, Gerätewart und Atemschutzgeräteträger wurden besucht. Die Wehr rückte zu 27 (plus neun im Vergleich zum Vorjahr) Einsätzen aus. Schwerpunkt waren neben zwei Bränden 19 Technische Hilfeleistungen mit deutlich steigender Tendenz. Schriftführer Benjamin Oess ließ die sonstigen Jahrestermine Revue passieren. Als Höhepunkt nannte er die in Balingen bestandenen Leistungsabzeichen in Bronze und Gold zusammen mit Aktiven der Feuerwehren Winterlingen, Straßberg, Harthausen und Benzingen. Wochenlang habe man sich intensiv vorbereitet.

Den Kassenbericht verlas Tim Sielski. Ihm bescheinigten die Revisoren Frank Lebherz und Uwe Schaudt korrekte Führung. Jugendleiter Kevin Gielke, beim Nachwuchs sind 16 Jungs und ein Mädchen, informierte über deren 20 Dienste mit der gesamten Bandbreite des Feuerwehrwesens. Für die Unternehmungen der Altersabteilung mit zehn Männern und einer Frau berichtete Elfriede Renz, für die Tätigkeit in der Raumschaft Albstadt-Bitz Ralf Angele.

Wenn alle an einem Strang ziehen

„Die Feuerwehr ist eine der wichtigsten Einrichtungen in Bitz, sie ist zuverlässig, engagiert, bestens ausgebildet und funktioniert, weil alle an einem Strang ziehen“, meinte Bürgermeisterin Raphaela Gonser. Sie dankte im Namen der Gemeinde für Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft, lobte eine tolle Jugendarbeit, um die Feuerwehr zukunftsfähig zu machen.

Die von ihr herbeigeführte Entlastung fiel einstimmig aus. Zusammen mit Holger Sielski und Vize Alexander Tot nahm sie Beförderungen von Hagen Bernard, Sascha Mayer und Edwin Kerling zum Oberfeuerwehrmann sowie Felix Will und Manuel Trauner zum Löschmeister vor.

Benjamin Oess und Manuel Trauner wurden für 20-jährige Feuerwehrtätigkeit, Manuel Scozzarella für 30 Jahre geehrt. Per Handschlag wurden Michael Bukmaier und Nick Schuhmacher in die aktive Wehr übernommen.

Erstmals zwei Stellvertreter

„Die lange prägende Amtszeit von Holger Sielski geht zu Ende, ein neues Kapitel wird aufgeschlagen“, sagte Bürgermeisterin Gonser, die die anstehenden Neuwahlen leitete. Einen großen Vertrauensbeweis erfuhr Julian Steinert bei der Wahl zum neuen Kommandanten, er erhielt 30 Stimmen von 33 Aktiven. Dasselbe traf auf die Stellvertreter zu. Erstmals wurden dabei zwei gewählt: Alexander Tot und Kevin Gielke bekamen jeweils 29 Stimmen. Zu Kassenprüfern wurden Alessia Reinauer und Sofia Schiefer gewählt.