Schotter Teufel Straßberg: Was wird aus dem Steinbruch?

Der Firmensitz von Schotter-Teufel in Straßberg (Archivfoto).
Horst Schweizer- Holcim Süddeutschland kündigt Veränderungen bei Schotter Teufel an.
- Der Steinbruchbetrieb in Straßberg wird stufenweise neu aufgesetzt.
- Fokus liegt auf Kreislaufwirtschaft und Recycling von Baustoffen.
- Mitarbeiter werden während des Prozesses unterstützt.
- Schotter Teufel konzentriert sich auf nachhaltigen Beton und Bauschutt-Recycling.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Aufruhr bei Schotter Teufel: Aus Mitarbeiterkreisen heißt es, dass der Steinbruchbetrieb eingestellt werden soll. Ist da was dran? Die SÜDWEST PRESSE hat bei Holcim Süddeutschland, das im Jahr 2021 Schotter Teufel übernommen hatte, nachgehakt.
Das Unternehmen meldet sich am Donnerstagnachmittag zwar kurzfristig zurück, hält sich zu den Details aber noch bedeckt. In der Stellungnahme kündigt das Unternehmen Veränderungen an: „Schotter Teufel durchläuft eine strategische Neuausrichtung, mit dem Ziel, nachhaltige Innovationen voranzubringen.“ Der Fokus liege dabei auf den Chancen der Kreislaufwirtschaft und dem Recycling von mineralischen Baustoffen. Schotter Teufel werde im Zuge dieser Neuausrichtung den Betrieb des Steinbruchs und die Schotterproduktion „stufenweise neu aufsetzen“, heißt es weiter.
Nähere Einzelheiten zu diesem Prozess nennt das Unternehmen nicht. Und was wird aus den Mitarbeitern? Auch hierzu äußert sich Schotter Teufel nur vage: Das Unternehmen stehe mit den betroffenen Mitarbeitenden in engem Dialog und werde sie „während dieses Prozesses aktiv unterstützen“.
Zum Abschluss der Stellungnahme heißt es noch: „Im Rahmen dieser Neuausrichtung konzentriert sich Schotter Teufel auf zentrale strategische Bereiche: ressourcenschonender Beton, das Recycling von Bauschutt und die verantwortungsvolle Verfüllung von mineralischem Aushub.“