Romance-Scamming
: Frau im Zollernalbkreis verliert Tausende Euro

Eine Frau aus dem Zollernalbkreis ist von dreisten Kriminellen mit der Betrugsmasche des Romance- oder Love-Scamming um einen hohen Geldbetrag gebracht worden.
Von
swp
Zollernalbkreis
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Cyberkriminalität: ILLUSTRATION - 28.03.2023, Bayern, Kempten: Ein aufgeklappter Laptop. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen 13 Verdächtige wegen Betrugs, Geldwäsche, Zwangsarbeit und Menschenhandel. (zu dpa: «Illegale Online-Sportwetten - Razzia gegen mutmaßliche Bande») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Frau ist Internetbetrügern zum Opfer gefallen.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolbild)
  • Frau aus dem Zollernalbkreis verliert durch Romance-Scamming mehrere tausend Euro.
  • Täter täuschten Liebe vor und forderten Geld über Steam-Karten-Codes.
  • Falscher US-Beamter verlangte weiteres Geld für angebliche Ermittlungen.
  • Betrug wurde durch Angehörigen entdeckt, Polizei ermittelt.
  • Polizei warnt: Kein Geld an Fremde senden, Anzeige erstatten bei Verdacht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zunächst hatte die spätere Geschädigte über verschiedene Messenger-Dienste Kontakt mit einem Unbekannten, der im Laufe der Zeit der Frau seine vermeintliche Liebe zu ihr vorgaukelte. Als der Chat-Partner dann um finanzielle Hilfe bat, übermittelte die Geschädigte die Codes mehrerer sogenannter Steam-Karten, einer Art Online-Gutschein-Karten.

Im weiteren Verlauf meldete sich ein selbsternannter US-Beamter bei der Frau und teilte ihr mit, dass es sich bei ihrem Chat-Partner um einen Betrüger handeln würde. Zu dessen Ergreifung sei jedoch weiteres Geld notwendig. Im Glauben an die Aufrichtigkeit des vermeintlichen Beamten übermittelte die Geschädigte weitere Steam-Karten-Codes. Im Laufe der Woche bemerkte ein Angehöriger den Betrug, worauf Strafanzeige bei der Polizei erstattet wurde. Insgesamt beläuft sich der Betrugsschaden auf mehrere tausend Euro.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und rät in einer Pressemitteilung: „Überweisen Sie kein Geld an Personen, die Sie noch nie von Angesicht zu Angesicht getroffen haben, und gehen Sie auch auf keine sonstigen Forderungen ein – Gehen Sie stattdessen zur Polizei und erstatten Anzeige. Gerade, wenn Sie bereits Geld überwiesen haben: Scheuen Sie sich nicht, zur Polizei zu gehen. Im Zuge von zeitnahen Ermittlungen kann es im günstigsten Fall noch gelingen, Rückbuchungen zu veranlassen, um Geldbeträge zurückzuholen.“ Infos und weitere wichtige Tipps gibt es auch auf der Internetseite: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/