Rennstrecke in Ebingen
: 1. Bobbycar Rennen Albstadts

Das erste Downhill-Rennen mit Bobbycars im März in Albstadt soll die Attraktivität der Ebinger Innenstadt steigern.
Von
Vera Bender
Albstadt
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  • Klein und groß werden am 24. März beim Bobbycar-Rennen in der Ebinger Marktstraße ihren Spaß haben.⇥

    Klein und groß werden am 24. März beim Bobbycar-Rennen in der Ebinger Marktstraße ihren Spaß haben.⇥

    Stadt Albstadt
  • Martin Braun (Be Save), Christine Seizinger (PR), Roland Tralmer (OB), Ronja Schumacher und Axel Mayer (Stadtplanungsamt) und auf den Bobbycars Markus Single (Be Save) und Mona Lehmann (OB-Assistentin) freuen sich auf das große Rennen (von links).⇥⇥

    Martin Braun (Be Save), Christine Seizinger (PR), Roland Tralmer (OB), Ronja Schumacher und Axel Mayer (Stadtplanungsamt) und auf den Bobbycars Markus Single (Be Save) und Mona Lehmann (OB-Assistentin) freuen sich auf das große Rennen (von links).⇥⇥

    Vera Bender
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Die Autos sind getunt, die Fahrer hoch konzentriert, die Reifen quietschen und am Rand, hinter den Reifenstapeln, fiebern die zahlreichen Zuschauer mit: Wer wird Erster sein? Wer wird das Rennen gewinnen?

Das Szenario ist nicht etwa der Formel 1-Grand Prix in Monaco, bei dem die Boliden durch die engen Gassen der Innenstadt rasen. Nein, es ist Ebingen, wo auf der Marktstraße am 24. März eine Rennstrecke eingerichtet wird. Dank der finanziellen Förderung durch das ZiZ-Programm (Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren) können sich bis zu 500 Fahrerinnen und Fahrer jeglichen Alters und Wohnortes an diesem Sonntag miteinander messen. Und das alles ohne Motor und jegliche Pferdestärke, sondern lediglich, indem man das natürliche Gefälle der Marktstraße nutzt und auf Bobbycars vom Rathaus bis zum Kurt-Georg-Kiesinger-Platz saust.

Rutscherautos aufmotzen

Ohne Frage eine Gaudi für jeden. Ob Zaungast, Rennfahrer oder Crew. Das Rennen wird nach dem Weltmeisterschaftsreglement ausgetragen und dabei ist das Tragen eines Helmes Pflicht. Fahrradhelm, Skihelm, Motorradhelm – alles ist erlaubt, solange man den Helm nur unter dem Kinn festmachen kann. Auch bei den Rutschautos gibt es kaum Einschränkungen. Es muss kein original Bobbycar sein und darf natürlich auch ordentlich getunt werden, so Markus Single und Martin Braun, Geschäftsführer von „Be Save“, die bei der Ausschreibung den Zuschlag für die Organisation erhalten haben. Erwachsene verlängern gerne die Lenkstange, damit die Oberschenkel besser unter dem Lenkrad Platz haben. Man kann kugelgelagerte Reifen anbringen oder auch das Gefährt optisch etwas aufpeppen. Schließlich gibt es für den „Auftritt“ extra Punkte, versichern die Veranstalter. Es muss ja nicht gleich ein spektakulärer Crash sein. Besser ist ein kreatives Fahreroutfit oder ein Bobbycar mit optischen Raffinessen.

Anmeldungen ab Februar möglich

Aber auch mit einem ganz normalen Rutschauto ohne Extras darf man gerne mitmachen, wenn man sich auf der Internetseite anmeldet und die Startgebühr bezahlt – für Erwachsene sieben Euro, für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 25 Jahren lediglich 3,50 Euro.

Mitmachen kann man, sobald man auf dem Plastikgefährt aufrecht sitzen kann, ohne Altersbeschränkung nach oben. Die Jüngeren fahren kürzere Strecken und starten ab der unteren Rathausecke. Umso älter, umso länger die Strecke. Von der Volksbank bis zum Kurt-Georg-Kiesinger-Platz kann man ganz schön Tempo machen. Wem physikalisch betrachtet das Gewicht, insgesamt sind maximal 135 Kilogramm erlaubt, nicht reicht, um bis ins Ziel zu kommen, muss die letzten Meter wohl oder übel mit dem Knie nachhelfen. So wie es instinktiv auch die Altersgruppe macht, für welche die Rutscherautos ursprünglich entwickelt wurden.

Eine Pole Position gibt es nicht

Zum Warm up gibt es am Samstag, 23. März, schon einen Geschicklichkeitsparcours mit Kurven, Tunneln, Schaumabschnitten und mehr. Und außerdem ein Night-Race. Gerne sieht man natürlich Teams – von der Feuerwehrabteilung über das Rathausteam bis zur Freundesgruppe. Eine Pole Position gibt es übrigens nicht. Gestartet wird von einer Rampe, bei der zum Start der Anschlag herunterfällt.

Bis zu vier Fahrer können gleichzeitig an den Start gehen und mehrfach fahren. Immer der Letzte fällt quasi raus. Gewinnen kann pro Altersgruppe und Geschlecht immer nur eine oder einer. Alle anderen sind sozusagen Zweite. Denn hier zählt der Spaß, die Gaudi, das Miteinander, so die Initiatoren unisono.

Warm Up am 23. März – Rennen am 24. März

Anmeldungen können ab 1. Februar auf der Homepage www.zukunft-ebingen.de vorgenommen werden.

Das Startgeld beträgt sieben Euro, für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre 3,50 Euro.

Seinen Bobbycar und einen Helm muss jeder selbst mitbringen. Protektoren und Handschuhe sind nicht gefordert, können aber hilfreich sein.

Die Bobbycars dürfen getunt werden.

Für den Auftritt gibt es Sonderpunkte: Kostüm des Fahrers, technische Raffinesse am Wagen, kreative Ausgestaltung und so weiter.

Verpflegungsstände gibt es rund um die Strecke.