Polizei ermittelt wegen Betrugs: Vermeintlicher Kammerjäger fordert horrende Summe in Sigmaringen

Ein vermeintlicher Kammerjäger hat in Sigmaringen horrende Summen für einen Einsatz verlangt. Die Polizei warnt vor der Masche. (Symbolfoto)
dpa- In Sigmaringen forderte ein angeblicher Kammerjäger über 4.000 Euro nach 2,5 Stunden.
- Die Eigentümerin hatte den Dienstleister über eine Internetanzeige kontaktiert.
- Er verlangte sofortige Bezahlung und stellte keine Rechnung aus.
- Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und Wuchers – sie warnt vor unseriösen Anbietern.
- Tipp der Polizei: Preisrahmen vorab klären, Rechnung verlangen, bei Druck die Polizei rufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für einen zweieinhalbstündigen Einsatz in Sigmaringen hat ein vermeintlicher Schädlingsbekämpfer am Montagabend einen Betrag von über 4.000 Euro gefordert. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann.
Laut Mitteilung der Polizei kontaktierte eine Eigentümerin auf der Suche nach Hilfe für die Beseitigung von Ungeziefer in einer Wohnung einen entsprechenden Dienstleister aufgrund einer Anzeige im Internet.
Nachdem der bislang unbekannte Kammerjäger seine Arbeit verrichtet hatte, forderte er die sofortige Bezahlung, ohne eine entsprechende Rechnung auszustellen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Betrugs und Wuchers und warnt vor unseriösen Anbietern, die viel Geld für ihre Arbeit verlangen.
Die Polizei warnt: „Betrüger machen sich Notlagen zunutze und zocken ihre Opfer regelrecht ab.“ Zuverlässige Dienstleister hingegen können bereits im Vorfeld einen Preisrahmen nennen und stellen im Anschluss eine Rechnung aus. Kunden sollten sich keinesfalls unter Druck setzen lassen, die Kosten sofort zu bezahlen, im Zweifelsfall sei die Polizei zu kontaktieren.