Oktoberfest beim Musikverein
: Wer braucht schon Wasen oder Wiesn?

Allerbeste und ausgelassene Stimmung herrschte am Samstag beim „Auschmettinger Oktoberfest“ des Musikvereins Onstmettingen.
Von
Horst Schweizer
Albstadt
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Gute Unterhaltung gab es auch dieses Jahr beim Oktoberfest des Musikvereins Onstmettingen.

Gute Unterhaltung gab es auch dieses Jahr beim Oktoberfest des Musikvereins Onstmettingen.

Horst Schweizer

Endlich wieder richtig Party und ein zünftiges Oktoberfest feiern, dazu braucht man nicht unbedingt auf Münchens berühmte Wiesn oder auf den Cannstatter Wasen gehen. Beste Stimmung herrschte am Samstag auch in der Region, nämlich beim Musikverein Onstmettingen (MVO).

Die meisten Mädels trugen Dirndl und die jungen Männer kamen im Karohemd und Lederhose in die Festhalle. „Wir sind mit der Resonanz zufrieden“, meinte Julia Rotenhagen vom MVO, selbst mit dem Schnapsbauchladen unterwegs, der gut florierte. Schon zu Beginn der Veranstaltung war der Andrang recht groß, da man mit dem Vorverkauf recht zufrieden gewesen sei, die Festhalle war abends vollbesetzt.

Gruppentickets wie auf Wasen und Wiesn

Wie im Vorjahr bei der Premiere bot der MVO Gruppentickets an, mit welchen eine Tischreservierung vorgenommen werden konnte. Dafür gab es  einen halben Liter Bier für jede Person der Zehner-Gruppe gratis. Die Speisekarte hielt eine zünftige Brotzeit mit Hähnchen, Haxen oder Leberkäse mit Kartoffelsalat parat.

Den Fassanstich führte heuer Ortsvorsteher Jürgen Kurz durch. Er benötigte vier Hammerschläge, bis der Gerstensaft floss. Dann hieß es „O’zapft ischt!“ und das  „Auschmettinger Oktoberfest“ war eröffnet. Die volkstümliche Besetzung „Volksmusik Talgang Nord“ des Gastgebers unter Leitung von Jonas Ganter stimmte die Besucher bei allerbester zünftiger Blasmusik auf das Oktoberfest und zum Schunkeln ein.

Im Anschluss sorgte die „Albsound Partyband“ aus Gammertingen mit einem bunten Spektrum verschiedenster Partyhits für ausgelassene und begeisternde Stimmung bei den feschen Buam und Madln in der Festhalle als großem „Oktoberfestzelt“.