Offene Kinder- und Jugendarbeit: In Albstadt wurde es bunt

Hannah Eberbach und Franziska Eisele (rechts) mit Maskottchen Kami auf dem Bürgerturmplatz in Ebingen.
Stadt Albstadt- Albstadts Innenstadt wurde zum Jugendhaus – das Hölzle verlegte sein Angebot nach draußen.
- Ziel war Sichtbarkeit für Offene Kinder- und Jugendarbeit: Begegnung, Gemeinschaft, Spaß.
- Großspiele, Mitmachangebote und Theke luden alle Generationen ein; der Platz war gut besucht.
- Parallel zeigte das Hölzle eine Human Library mit Porträts von neun Jugendlichen.
- Die Ausstellung war an der Kirchgrabenschule zu sehen und soll im Hölzle weiterstehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kürzlich wurde die Albstädter Stadtmitte zum Jugendhaus: Anlässlich des Tags der Offenen Kinder- und Jugendarbeit verlegte das Kinder- und Jugendcafé Hölzle sein Angebot kurzerhand nach draußen und mitten ins öffentliche Leben. Ziel der Aktion war es, die Offene Kinder- und Jugendarbeit sichtbar zu machen und zu zeigen, was Jugendhaus eigentlich bedeutet: Begegnung, Gemeinschaft, Offenheit und jede Menge Spaß.
Mit verschiedenen Großspielen, Mitmachangeboten und einer eigenen Theke entstand in der Innenstadt echtes Jugendhaus-Feeling. Dabei richtete sich das Angebot nicht ausdrücklich nur an Kinder und Jugendliche – Menschen aller Generationen waren eingeladen, vorbeizuschauen, mitzuspielen, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Hölzle kennenzulernen. Das Angebot wurde rege genutzt und auf dem Bürgerturmplatz herrschte über den Tag hinweg viel Betrieb, teilt die Stadtverwaltung mit.
Die Vielfalt der Individuen
Gleichzeitig beteiligte sich das Hölzle mit einem besonderen Projekt an der Interkulturellen Woche: einer Human Library, die gemeinsam mit Jugendlichen entstanden ist. Neun Jugendliche interviewten sich dafür gegenseitig und erzählten von ihren Interessen, ihrem Alltag, ihren Erfahrungen und den Dingen, die sie als Menschen ausmachen. Aus den Gesprächen entstanden persönliche Porträts, die zeigen, wie unterschiedlich und gleichzeitig vielfältig junge Menschen in Albstadt sind.
Diese Porträts wurden an der Kirchgrabenschule präsentiert. Auf einem Bauzaunelement entstand mithilfe einer großformatig bedruckten Plane eine öffentlich zugängliche Ausstellung. Damit bekamen die Geschichten der Jugendlichen ganz bewusst einen Platz mitten in der Stadt. Nach Abschluss der Interkulturellen Woche soll die Human Library voraussichtlich im Kinder- und Jugendcafé Hölzle weiter ausgestellt werden und dort dauerhaft an die Aktion erinnern.
