Öffentlicher Dienst im Zollernalbkreis: Verdi kündigt Warnstreiks an

Im Januar hat Verdi ein Forderungspaket an Landrat Günther-Martin Pauli übergeben.
Lea Irion (Archivbild)- Verdi kündigt Warnstreiks im öffentlichen Dienst an.
- Hintergrund: Druck vor der dritten Tarifverhandlungsrunde erhöhen.
- Betroffen sind u.a. Stadtverwaltungen, Kitas und Kliniken.
- Doppelstreiktag im Zollernalbkreis am 12. und 13. März.
- Zitat: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg."
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unmittelbar vor der dritten und vorerst letzten Verhandlungsrunde in der Tarifrunde im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen erhöht Verdi Baden-Württemberg in der kommenden Woche den Druck. Mit einer deutlichen Ausweitung der Arbeitsniederlegungen im ganzen Land will die Gewerkschaft die Blockade der Arbeitgeber bei allen Forderungen auflösen, heißt es in einer Verdi-Pressemitteilung.
Bisher seien Bund und Kommunen Angebote in allen Punkten, vom Gehalt über zusätzliche freie Tage bis zu mehr Zeitsouveränität schuldig geblieben, so die Begründung. Die Warnstreiks nächste Woche finden in der Regel an einem Tag zentral in den sieben Verdi-Bezirke statt. In einigen Bezirken wird auch mehrtägig die Arbeit niedergelegt. Betroffen sind alle Bereiche des öffentlichen Dienstes von Stadtverwaltungen und Landratsämtern über Kitas, Kliniken, Sparkassen, Schwimmbäder, Jobcenter und Arbeitsagenturen, bis hin zu Stadtwerken und teilweise auch dem kommunalen Nahverkehr.
„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“
„Dass eine noch nicht gewählte Bundesregierung binnen weniger Tage ein Investitionspaket von annähernd einer Billion Euro auf den Weg bringen kann, hat uns gelehrt: Den Satz ‚wir haben kein Geld für unser Personal‘ können wir nicht mehr ernst nehmen. Wo ein Wille ist, ist offensichtlich auch ein Weg, wenn der Druck hoch genug ist. Unser Wille in dieser Tarifrunde ist, für den öffentlichen Dienst moderne, zeitgemäße und gute Arbeitsbedingungen zu organisieren. Für den nötigen Druck sorgen wir jetzt vor der dritten Verhandlungsrunde“, wird Martin Gross, Verdi-Landesbezirksleiter, in der Mitteilung zitiert.
Für den Zollernalbkreis kündigt die Gewerkschaft einen Doppelstreiktag für Mittwoch und Donnerstag, 12. und 13. März, an. Gestreikt wird in allen Bereichen des öffentlichen Diensts. Zur selben Zeit wird auch in den Kreisen Reutlingen und Tübingen die Arbeit niedergelegt.
