Neues Gemeindehaus in Albstadt-Ebingen: Barrierefrei und klimafreundlich Gemeinschaft erleben

Freuen sich auf viele schöne Begegnungen im großen Saal des künftigen Gemeindehauses: Berthold Stroppel (links), Leiter des katholischen Verwaltungszentrums, und Pfarrer Uwe Stier.
Eyrich- Neues Gemeindehaus der Kirchengemeinde Ebingen entsteht neben St. Josef – Richtfest gefeiert.
- Es ersetzt das größere, sanierungsbedürftige Marienheim und ist barrierefrei geplant.
- Erdgeschoss mit Büros, Besprechungsraum und Technik; oben großer Saal, Küche und Gruppenraum.
- Wärmepumpe heizt, Photovoltaik liefert Strom; Einweihung ist für 2027 geplant.
- Gäste lobten Baufortschritt, Zimmerer sprachen Richtspruch, Torte und Richtbaum sorgten für Freude.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Warum baut die katholische Kirchengemeinde ein neues Gemeindehaus – in Zeiten, da viele Kirchengemeinden Immobilien verkaufen? Das neue, energiesparende Gemeindehaus direkt neben der Kirche St. Josef und dem Pfarrhaus soll das Marienheim ersetzen, das viel größer und energetisch sanierungsbedürftig ist, wie Berthold Stroppel, Leiter des katholischen Verwaltungszentrums, erklärt.
Nach nur wenigen Monaten Bauzeit haben Stroppel, Pfarrer Uwe Stier, Pfarrvikar Manu Sebastian, die Diakone Thomas Vogler und Michael Weimer zusammen mit zahlreichen Kirchengemeinderäten, Mitarbeitenden sowie Architekt Daniel Hotz aus Straßberg und den Baufirmen Richtfest gefeiert.
Einweihung soll 2027 gefeiert werden
„Die Mitarbeiter der Firmen Neher-Bau und ‚Hausbau und Zimmerei Mäder‘ haben Großartiges geleistet“, heißt es in der Pressemitteilung. Davon konnten sich die Gäste beim Rundgang mit Architekt Daniel Hotz überzeugen. Auf dem Erdgeschoss, einem Betonbau mit großen Fenstern auf der Südseite, setzen die vorgefertigten Wände und das Dach aus Holz auf, welche die Zimmerer in nur vier Tagen zusammengesetzt hatten.

Bautechniker Adrian Schmid sprach den Richtspruch beim Richtfest für das künftige Gemeindehaus St. Josef, umringt von seinen Kollegen.
EyrichEntsprechend stolz war Bautechniker Adrian Schmid, als er – umringt von seinen Kollegen – den Richtspruch sprach: „Gott schütze dieses neue Haus und alle, die da gehen ein und aus.“ Dann streute er eine Prise Humor ein: „Gott schütze auch vor dieser Tür Finanzamt und Gerichtsvollzieher!“
Mit dem kirchlichen Segen bat Pfarrer Uwe Stier anschließend um einen weiteren unfallfreien Bauverlauf, so dass die Gemeinde 2027 die Einweihung feiern und die Räume beziehen kann.
Mit Wärmepumpe und Photovoltaik
Im barrierefrei zugänglichen Erdgeschoss sind laut Daniel Hotz Büros für die pastoralen Mitarbeiter, die Pfarramtssekretärinnen und den Verwaltungsbeauftragten vorgesehen, dazu ein Besprechungsraum, eine kleine Teeküche, WCs und der Technikraum.
Im Obergeschoss, das dank Hanglange ebenfalls barrierefrei zugänglich sein wird, lädt ein großer Saal zu Festen und Begegnungen ein – ergänzt durch eine Küche, barrierefreie Toiletten und einen Gruppenraum für Besprechungen. Beheizt wird das Gebäude mittels Wärmepumpe, deren Strombedarf die Photovoltaikanlage auf dem Dach decken wird.
Prachtvolle Torte als Überraschung
Die Gäste beim Richtfest freuten sich nicht nur darauf, künftig in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Josef Gemeinschaft erleben zu können, sondern auch über die prachtvolle Torte, welche „Neher Bauunternehmung“ mitgebracht hatte, und das mit bunten Bändern geschmückte Bäumchen, das Hausmeister Gerhard Timpf besorgt hatte. Und sie staunten nicht schlecht über die Trinkfestigkeit der Zimmerer: Als das Glas nach sechs Richtspruch-Strophen „im Grund“ zersprang, war die Flasche Wein komplett geleert.