Meßstettens Bürgermeister im TV: Frank Schroft wirbt für „Stambulant“ – das steckt hinter dem Pflegekonzept

Ein Kamerateam filmt Meßstettens Bürgermeister Frank Schroft auf dem Gelände des zukünftigen Gesundheitszentrums in der Hossinger Straße für ein Fernseh-Interview, das laut Plan am 6. Oktober in WISO und im Mittagsmagazin gezeigt wird.
Volker Bitzer/Stadt Meßstetten- Meßstettens Bürgermeister wirbt im ZDF für das Pflegekonzept „Stambulant“.
- „Stambulant“ kombiniert stationäre und ambulante Pflege – Pflegebedürftige helfen aktiv mit.
- Konzept steigert Zufriedenheit, spart Kosten und wird seit 2016 erprobt und evaluiert.
- Geplante Umsetzung im Meßstetter Gesundheitszentrum – Gesetzesverankerung noch offen.
- TV-Beiträge dazu am 6. Oktober im ZDF-Mittagsmagazin und WISO gezeigt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am heutigen Montag, 6. Oktober, soll ein ZDF-Interview zu diesem Thema ausgestrahlt werden: im Mittagsmagazin (ab 12.10 bis 14 Uhr) und dann nochmals im Verbrauchermagazin WISO (19.25 bis 20.15 Uhr).
Im Beitrag geht es laut einer städtischen Presseverlautbarung um das „Stambulant“-Konzept, das auch im geplanten Meßstetter Gesundheitszentrum umgesetzt werden soll. Bekanntlich ist der Meßstetter Schultes eines der federführenden von vielen Stadtoberhäuptern, die zusammen mit der BeneVit-Gruppe, Betreiberin mehrerer Seniorenheime und „Stambulant“-Initiatorin, sich seit vielen Jahren für die gesetzliche Verankerung dieser modernen Pflegeform verkämpfen.
Die Idee hinter dem Konzept
Eine ZDF-Reporterin befragte Frank Schroft zum Meßstetter Gesundheitszentrum, zu seinem Einsatz pro „Stambulant“ und entlockte ihm auch seine persönliche Einschätzung zur notwendigen Weichenstellung in der Bundespolitik, wo „Stambulant“ seit dem Regierungswechsel endlich Fahrt aufgenommen hat und sich gegenwärtig im Gesetzgebungsverfahren befindet.
„Stambulant“ ist eine Wortschöpfung aus stationär und ambulant und eine Idee von BeneVit-Geschäftsführer Kaspar Pfister. Dahinter steckt ein Vorhaben, bei dem Pflegebedürftige in einem Mit-Mach-Heim selbst noch bestimmte Aufgaben erledigen. Das vermittelt Betroffenen nicht nur das Gefühl des Gebrauchtwerdens, es führt auch zu mehr persönlicher Zufriedenheit und nicht zuletzt sparen Pflegekassen und Angehörige erhebliche Kosten.
Praktisch erprobt wurde das Konzept (unter Federführung von AOK und Sozialministerium Baden-Württemberg) seit 2016 im BeneVit-Haus Wyhl am Kaiserstuhl und es ist mittlerweile mehrfach wissenschaftlich evaluiert. Einzig fehlt noch die gesetzliche Verankerung, um „Stambulant“ dann deutschlandweit und rechtlich abgesichert in Pflegeeinrichtungen etablieren zu dürfen.
