Masche im Zollernalbkreis: Pflegestützpunkt warnt vor betrügerischen Anrufen

Telefonbetrüger treiben derzeit im Zollernalbkreis ihr Unwesen.
Bernd Weißbrod/dpa- Warnung im Zollernalbkreis: Betrüger geben sich als Mitarbeitende der Pflegestützpunkte aus.
- Ziel ist das Erschleichen von Daten oder das Drängen zu unnötigen, teils kostenpflichtigen Leistungen.
- Keine unangekündigten Anrufe, Hausbesuche nur auf Wunsch und nach transparenter Terminvereinbarung.
- Ratschläge: Keine Daten am Telefon, nicht unter Druck setzen lassen, verdächtige Gespräche beenden.
- Bei Anrufen Polizei informieren und den Pflegestützpunkt kontaktieren – Kontaktstellen sind genannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ziel dieser Täuschung ist es, Vertrauen zu erschleichen, an persönliche Daten zu gelangen oder Betroffene zu unnötigen beziehungsweise kostenpflichtigen Leistungen zu bewegen. Das Landratsamt warnt in einer Pressemitteilung vor dieser Masche.
Die Anrufer wirken professionell und vertrauenswürdig. Sie geben vor, im Rahmen der Pflegeberatung tätig zu sein, und bieten vermeintliche Unterstützung bei Anträgen oder Leistungsprüfungen an. Dabei bauen sie gezielt Druck auf und drängen auf schnelle Entscheidungen. Mitunter wird versucht, kurzfristig Hausbesuche zu vereinbaren – offenbar mit dem Ziel, Zugang zur Wohnung zu erhalten.
Hausbesuche nur auf Wunsch
Der Pflegstützpunkt Zollernalbkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mitarbeitenden keine unangekündigten Telefonanrufe durchführen, um persönliche Daten abzufragen oder Verträge abzuschließen. Die Beratung erfolgt kostenfrei und ausschließlich auf Initiative der Ratsuchenden. Hausbesuche finden nur auf ausdrücklichen Wunsch und nach vorheriger, transparenter Terminvereinbarung statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte fordern niemals dazu auf, kostenpflichtige Verträge abzuschließen.
Das Landratsamt gibt in seiner Mitteilung noch Hinweise:
- Machen Sie am Telefon gegenüber Anrufern, die Sie nicht kennen, keine Angaben zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint.
- Lehnen Sie Hausbesuche strikt ab und geben Sie Ihre Anschrift nicht weiter, sofern Sie nicht selbst den Pflegestützpunkt angerufen und dabei um einen Hausbesuch gebeten haben.
- Nehmen Sie im Zweifel selbst Kontakt zum Pflegestützpunkt auf. Sensibilisieren Sie insbesondere ältere oder pflegebedürftige Angehörige oder Nachbarn für diese Betrugsmasche.
Wer einen entsprechenden Anruf erhalten hat oder bereits betroffen ist, soll sich an die Polizei wenden und den Pflegestützpunkt informieren. Dieser wird im Zollernalbkreis durch folgende Personen vertreten:
Mittelbereich Albstadt (Untere Vorstadt 3): Dorothee Hummel-Wagner: 07431/160-2514, dorothee.hummel-wagner@albstadt.de; Nicole Kiauka: 07431/160-2515, Nicole.kiauka@albstadt.de.
Mittelbereich Balingen (Filserstraße 9): Heide Rath: 07433/270-1619, Heide.rath@balingen.de; Karin Warnat: 07433/907-9869, Karin.warnat@balingen.de.
Mittelbereich Hechingen (Marktplatz 2): Armin Rötzel: 07471/940-164, Armin.roetzel@hechingen.de; Carmen Schlimper: 07471/940-160, Carmen.schlimper@hechingen.de.