Lehrschwimmbecken Obernheim
: Neue Messtechnik soll kommen

Der Gemeinderat in Obernheim berät in seiner jüngsten Sitzung über das Lehrschwimmbecken im Ort. Das muss jetzt mit einer neuen Mess- und Regelanlage ausgestattet werden.
Von
Sebastian Buck
Obernheim
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Schwimmbad: ARCHIV - 29.07.2021, Berlin: Ein Kind schwimmt in einem Hallenbad. (zu dpa: «Hallenbäder: Dresden wird teurer, Chemnitz und Leipzig nicht») Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Um Schwimmen lernen zu können, braucht es ein Wasserbecken. In Obernheim ist hierfür jetzt neue Mess- und Regeltechnik nötig, die alte ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik.

Fabian Sommer/dpa (Symbolbild)
  • Obernheim rüstet das Lehrschwimmbecken mit neuer Mess- und Regeltechnik aus.
  • Die alte Anlage ist zehn Jahre alt und erfüllt aktuelle Richtlinien nicht.
  • Wichtig ist die lückenlose Datenspeicherung – Nachrüsten ist nicht möglich.
  • Für die Maßnahme sind 14.000 Euro eingeplant, der Auftrag liegt bei rund 11.000 Euro.
  • Die neue Technik ermöglicht ein digitales Betriebsbuch und Fernwartung durch den Techniker.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Hallenbad in Obernheim ist für den Unterricht und die Ortsgruppe der DLRG nicht wegzudenken. Praktischerweise ist es deshalb schon im Untergeschoss der Mehrzweckhalle innerhalb der Schulanlage verortet. Ein solches Bad ist aber natürlich auch wartungsintensiv. Vor allem aber müssen verschiedenste Grenzwerte eingehalten werden – sei es der pH-Wert des Badewassers oder der Chlorgehalt.

Die aktuellle Mess- und Regelanlage entspreche auch „nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Das verwundert im Anblick des Alters der Anlage auch nicht wirklich. Zehn Jahre hat die inzwischen auf dem Buckel, wurde im März 2016 in Betrieb genommen. Ein weiteres Problem: Die aktuellen Richtlinien fordern, dass die Eingaben stetig gespeichert werden müssen. Und eben genau das kann die derzeit verbaute Anlage nicht. Nachgerüstet werden kann diese Funktion obendrein auch nicht. Und weil diese Investition bereits absehbar war, hatte der technische Betriebsleiter diese Notwendigkeit der Verwaltung schon vor der Erstellung des Haushaltsplanes gemeldet. Folglich sind hier nun auch 14.000 Euro für diese Maßnahme eingeplant.

Wenig Spielraum

Jetzt hatte man Angebote eingeholt für Lieferung, Montage und Inbetriebnahme für eine neue Anlage. Die Firma Witty aus Dinkelscherben soll nun für rund 11.000 Euro diese Arbeiten übernehmen. Die neue Technik erlaubt dann, dank eines digitalen Betriebsbuches, nicht nur die Erfassung aller Inputs, sondern auch die Fernwartung. Dann könne nämlich der Betriebstechniker in Albstadt sitzend direkt auf die Anlage zugreifen, sollten Abweichungen festgestellt werden.

Als Bürgermeister Alexander Hofer nach den Ausführungen zur Diskussion bat, machte es Konrad Linder recht kurz und schmerzlos: „Da gibt es nicht viel zu diskutieren. Wir brauchen das Ding, aus die Maus.“ Und so wurde dann auch der Auftrag einstimmig vom Gremium vergeben, um die „Sicherstellung der Wasserqualität“ auch künftig zu gewährleisten.