Kandidatur zur Bundestagswahl: Die Marxisten-Leninisten bringen sich für ein Mandat in Stellung

Bundestagswahl: Für die Neuwahlen im Februar bringen sich bereits die ersten Kandidaten in Stellung.
Sebastian Gollnow/dpa- Die MLPD sammelt Unterschriften für die Bundestagswahlzulassung im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen.
- Renate Schmidt, Klavierlehrerin, ist Direktkandidatin und braucht 200 Unterstützungsunterschriften.
- Thomas Voelter und Bernhard Schmidt sind auf der Landesliste und benötigen landesweit 2000 Unterschriften.
- Unterschriftensammlung am 15. und 16. November auf Wochenmärkten und bei Hausbesuchen.
- MLPD kritisiert die hohe Anzahl erforderlicher Unterschriften.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit einigen Tagen habe der Kreisverband Zollernalb der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) mit der Sammlung von Unterschriften für die Wahlzulassung zu den vorgezogenen Bundestagswahlen begonnen, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen wurde als Direktkandidatin Renate Schmidt aus Albstadt-Ebingen, Klavierlehrerin in Altersteilzeit an der Musikschule Albstadt, von der Vertreterversammlung gewählt. Sie benötigt 200 beglaubigte Unterstützungsunterschriften.
Unterschriften werden gesammelt
Auf der Landesliste der MLPD, auf der auch Parteilose kandidieren, treten Thomas Voelter aus Albstadt-Tailfingen, Arzt und Gemeinderat des überparteilichen Personenbündnis ZUG-Albstadt (Zukunftsorientiert, Unabhängig, Gemeinsam) und Bernhard Schmidt aus Albstadt-Ebingen, Erzieher, an. Landesweit müssen 2000 Unterstützungsunterschriften eingereicht werden.
Gesammelt werden laut Renate Schmidt diese Unterschriften am 15. und 16. November auf den Wochenmärkten in Tailfingen und Ebingen, bei Hausbesuchen und in der Bekanntschaft. Die MLPD lädt Wahlhelfer ein, die Sammlung zu unterstützen und sammelt Spenden. Sie lehnt die Parteienfinanzierung aus Steuergeldern prinzipiell ab. Die MLPD hat Beschwerde eingelegt gegen die Behinderung in kurzer Zeit so viele Unterschriften sammeln zu müssen und, wie auch andere Parteien es gefordert haben, die Anzahl drastisch zu reduzieren. Die MLPD wird als Arbeiterpartei und revolutionäre Alternative in allen Bundesländern antreten, so die Mitteilung. Der Kreisverband Zollernalb unterstütze kleinere Landesverbände.
