„Ich kann nicht mehr“: Robin Mesarosch gibt Kandidatur für SPD-Landesvorsitz bekannt

Robin Mesarosch, ehemaliger Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Zollernalb-Sigmaringen, kandidiert nun für den Landesvorstand der baden-württembergischen SPD.
Archivbild- Ex-Bundestagsabgeordneter Robin Mesarosch kandidiert für SPD-Landesvorsitz BW.
- Auslöser: SPD landete bei der Landtagswahl bei 5,5 Prozent – Existenz am Abgrund.
- Er kritisiert: „Wir werden verarscht“ und „Ich kann nicht mehr“ in seinem Video.
- Große Online-Zustimmung, u. a. Jusos Schwarzwald-Baar: „der Richtige“, „Zuversicht ist zurück“.
- Inhalte noch vage; Website sammelt Support. Entscheidung beim Parteitag am 20. Juni 2026.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Ich kann nicht mehr“, leitet Robin Mesarosch sein jüngstes Video ein – ein Satz, der in erster Linie Erschöpfung über den Zustand seiner Partei signalisiert. Nach dem desaströsen Ergebnis der Landtagswahl, bei der die SPD mit 5,5 Prozent nur knapp den Verbleib im Parlament sicherte, sieht der 34-Jährige die Existenz der baden-württembergischen SPD am Abgrund. „Wir werden verarscht“, fand er noch vor wenigen Tagen eindeutige Worte.
Nun lässt der Sigmaringer ebendiesen Worten Taten folgen. Auf Instagram verkündete er am Montagabend (16.03.) seine Kandidatur um den Landesvorsitz der baden-württembergischen SPD. „Natürlich könnten wir bei 5,5 Prozent auch das Gleiche wie immer machen. Aber dann kommt halt auch das Gleiche wie immer raus“, schreibt er unter sein aktuelles Reel. Ein Vorstoß, der in den oberen Etagen der Landespartei nicht sonderlich freudig aufgefasst werden dürfte.
Gleichzeitig scheint er vielen Parteimitgliedern aus der Seele zu sprechen. In den sozialen Netzwerken schlägt ihm eine Welle der Zustimmung entgegen, besonders von der jungen Generation. Die „Jusos Schwarzwald-Baar“ sehen ihn etwa als „den Richtigen“ für „unseren Erneuerungsprozess“. Außerdem schreiben sie: „Die Zuversicht ist zurück“.
So geht es für Mesarosch weiter
Welche inhaltlichen Ziele Robin Mesarosch konkret verfolgt, lässt er in der ersten Ankündigung seiner Kandidatur noch vage. Es gehe ihm vordergründig darum, die „SPD zu entfesseln“. Auf seiner Website wirbt er daher um Unterstützerinnen und Unterstützer seines Vorhabens. Wer will, kann sich dort seit Montagabend für einen Newsletter eintragen oder sich in eine WhatsApp-Gruppe einladen lassen.
Ob Mesarosch damit Erfolg hat, wird sich beim SPD-Landesparteitag am 20. Juni 2026 zeigen. Ursprünglich sollte dieser im November stattfinden, wurde aber aufgrund der desaströsen Wahlschlappe vorgezogen.
