Gottesdienst zum Abschluss: Die Vorfreude auf die nächste Waldheim-Freizeit ist groß

Im Mittelpunkt des Abschlussgottesdienstes auf dem Ferienwaldheim Ebingen stand das Gleichnis "Der barmherzige Samariter".
Benjamin Roth- Abschlussgottesdienst im Ferienwaldheim Ebingen: Thema war der barmherzige Samariter.
- Botschaft an Kinder und Eltern: Helden brauchen keine Superkräfte, sondern Mut und Hilfe.
- Gruppen nannten Werte wie Gemeinschaft, Teamarbeit, Respekt und Verantwortung füreinander.
- Beliebt waren Schatzsuche, Wasserschlacht, Schlossfelsenturm, Badkap, Feuerwehr und Kletterpark.
- Rund 300 Kinder und Jugendliche hatten eine gute Zeit – Vorfreude auf nächstes Jahr ist groß.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kaum begonnen, sind schon mehr als drei Wochen der Sommerferien vorbei. Und damit auch die Freizeit auf dem evangelischen Ferienwaldheim in Ebingen. Den Ausklang feierten Kinder, Jugendliche, Betreuer, Leitungsteam und Eltern mit einem Abschlussgottesdienst am Freitagnachmittag.
In dessen Mittelpunkt stand erneut das Motto der diesjährigen Ferienfreizeit: „Helden unserer Kindheit – stark wie du und ich.“ Welche Eigenschaften Superhelden ausmachen, haben Pfarrerin Ilze Druvina, das Waldheim-Leitungsteam um Anja Fritschi und Nicole Steinhöfer sowie einige Mitarbeiter mit dem biblischen Gleichnis „Der barmherzige Samariter“ schauspielerisch den Gästen näher gebracht.
Der barmherzige Samariter ist ein Held
Das Gleichnis zählt zu den bekanntesten Erzählungen Jesu im Neuen Testament. In dieser wird ein Reisender auf der Strecke von Jerusalem nach Jericho von Räubern überfallen, verletzt und am Straßenrand liegen gelassen. Zunächst kommt ein jüdischer Priester vorbei, lässt den Verletzten aber links liegen. Gleich tut es ihm ein Tempeldiener. Als der Verletzte schon fürchtet, sterben zu müssen, hilft ihm letztlich ein Samariter. Er versorgt die Wunden des Mannes und bringt ihn in eine Herberge. Am darauffolgenden Tag gibt er dem Herbergsbesitzer Geld und versichert, für alle weiteren Kosten aufzukommen.
Der Appell von Jesus an die Menschen: Macht es wie der Samariter und helft dort, wo Hilfe nötig ist. Pfarrerin Ilze Druvina betonte: „Der Samariter ist mutig, hilfsbereit und stellt sich der Aufgabe. Er ist ein Held.“ Die Botschaft an die Waldheim-Kinder und -Jugendlichen, aber sicher auch an die Eltern: Für Heldentaten braucht es keine Superkräfte.
Wasserschlacht und Schatzsuche
Diese Vorstellung von Heldeneigenschaften bestätigten anschließend die Teilnehmer der Ferienfreizeit. Jede Gruppe trat dafür vor das Publikum und erläuterte, was für sie Heldeneigenschaften sind. Genannt wurden immer wieder die Gemeinschaft auf dem Waldheim, Teamarbeit, Selbstbewusstsein, die Verantwortung füreinander, Zuhören und gegenseitiger Respekt.

Gut besucht war der Abschlussgottesdienst des Ferienwaldheims Ebingen.
Benjamin RothEbenfalls trugen die Kinder und Jugendlichen vor, weshalb sie kommendes Jahr wieder einen Teil ihrer Sommerferien auf dem Waldheim verbringen möchten. Gründe dafür gibt es viele: die tollen Betreuer, das Spielen mit Freunden, spannende Aktionen wie die Schatzsuche, eine Wasserschlacht oder der Besuch des Schlossfelsenturms samt herrlicher Aussicht auf Ebingen und den Talgang. Und nicht zu vergessen: das gute Essen, das mehrmals von den Kindern und Jugendlichen hervorgehoben wurde.
Vorfreude auf die nächste Freizeit
Ein Höhepunkt der vergangenen drei Wochen war natürlich auch der Ausflug ins Badkap. Der Besuch der Feuerwehr war bei den zumeist hohen Temperaturen abkühlend. Auch der naheliegende Kletterpark bot Abwechslung im Alltag und nicht zuletzt durfte auch ein Teil der Sportplätze genutzt werden. Gepaart mit Veranstaltungen wie dem Elternfest, der Minidisco, den Andachten und Singstunden haben an die 300 Kinder und Jugendliche eine tolle Zeit auf dem evangelischen Ferienwaldheim erlebt.
Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist schon groß. Auch beim Waldheim-Leitungsteam, wie Anja Fritschi betonte. Denn: „Nach dem Waldheim ist vor dem Waldheim.“

