Geschäftsjahr 2025: Regionale Nähe bleibt Erfolgsrezept der Onstmettinger Bank

Die Vorstände der Onstmettinger Bank: Vorstandssprecher Dieter Boss (links) und Vorstandsmitglied Armin Schmid sind zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr.
Onstmettinger Bank- Onstmettinger Bank eG zieht positives Fazit zum Geschäftsjahr 2025 – Bilanzsumme 220,6 Mio. Euro.
- Fokus bleibt auf regionalem Kundengeschäft, persönlicher Beratung und kurzen Entscheidungswegen.
- Kundenkredite stiegen um 5,2 Mio. Euro, Nachfrage vor allem bei Wohnbau, Modernisierung und Firmen.
- Provisionsüberschuss wuchs, getragen von Wertpapier-, Zahlungsverkehr-, Immobilien- und Edelmetallgeschäft.
- Vorstand schlägt 3,5 % Dividende vor: rund 164.000 Euro bei einem Bilanzgewinn von 224.000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Onstmettinger Bank eG hält ihre Vertreterversammlung am 30. Juni ab und informiert im Vorfeld über die positive Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres. Trotz anspruchsvoller wirtschaftlicher und geopolitischer Rahmenbedingungen konnte die kleinste Genossenschaftsbank im Zollernalbkreis ihre stabile Marktposition festigen, wie die Bank per Pressemitteilung informiert.
Die Vorstandsmitglieder Dieter Boss und Armin Schmid bewerten die Entwicklung der Bank insgesamt positiv. Grundlage des Erfolgs sei weiter die konsequente Ausrichtung auf das regionale Kundengeschäft, persönliche Beratung sowie eine konservative und nachhaltige Geschäftspolitik.
Kurze Entscheidungswege
„Unsere Bank steht seit vielen Jahrzehnten für Verlässlichkeit, persönliche Erreichbarkeit und langfristiges Denken. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig regionale Banken mit kurzen Entscheidungswegen und enger Kundennähe sind“, erklären Dieter Boss und Armin Schmid.
Die Onstmettinger Bank eG betreut mittlerweile 6181 Kunden bei einer Einwohnerzahl von rund 5031 in Onstmettingen. Besonders hervorzuheben sei die hohe Mitgliederbindung: 4048 Kunden sind gleichzeitig Mitglied der Genossenschaft und damit Miteigentümer ihrer Bank. Diese enge Verbundenheit unterstreiche die regionale Verankerung der Bank in Onstmettingen und den umliegenden Gemeinden.
39 Mitarbeiter, davon vier Auszubildende
Zum Jahresende beschäftigte die Onstmettinger Bank eG 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon vier Auszubildende.
Im Geschäftsjahr 2025 erhöhte sich die Bilanzsumme der Bank auf rund 220,6 Millionen Euro. Besonders erfreulich habe sich erneut das Kundenkreditgeschäft entwickelt. Die Kundenforderungen stiegen um rund 5,2 Millionen Euro beziehungsweise 4,8 Prozent. Die Nachfrage habe sich insbesondere auf wohnwirtschaftliche Finanzierungen, Modernisierungen sowie Investitionen regionaler Unternehmen und Gewerbekunden konzentriert, heißt es.
Wachstumstreiber Wertpapiergeschäft
Auch das Dienstleistungsgeschäft habe sich positiv entwickelt. Der Provisionsüberschuss konnte deutlich gesteigert werden. Wachstumstreiber waren insbesondere das Wertpapiergeschäft, der Zahlungsverkehr, das Immobiliengeschäft sowie das Edelmetallgeschäft.
Das Betriebsergebnis vor Bewertung verbesserte sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte die Eigenkapitalbasis der Bank gestärkt werden. Die aufsichtsrechtlichen Kapital- und Liquiditätskennzahlen wurden eingehalten.
Weiter regional geprägt
Die Onstmettinger Bank eG verfolgt nach eigenen Angaben eine bewusst konservative Risiko- und Eigenanlagestrategie. Der Rückgang des Wertpapierbestandes resultierte insbesondere aus der geschäftspolitisch gewollten Ausweitung des Kundengeschäfts sowie einer vorsichtigeren Liquiditätssteuerung.
Die strategische Ausrichtung der Bank bleibe unverändert klar regional geprägt. Im Mittelpunkt stehen weiter die persönliche Beratung, schnelle Entscheidungen vor Ort sowie langfristige Kundenbeziehungen. Gleichzeitig investiere die Bank gezielt in Digitalisierung, IT-Sicherheit sowie effiziente und prüfungssichere Prozesse.
Vereine und Projekte unterstützt
Die Onstmettinger Bank eG engagierte sich im vergangenen Jahr erneut im gesellschaftlichen Bereich. Über das VR-GewinnSparen wurden Vereine und soziale Projekte in der Region mit rund 24.000 Euro unterstützt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet die Bank grundsätzlich eine stabile Entwicklung. Chancen sieht die Bank vor allem im weiteren Ausbau des regionalen Kundengeschäfts, im Vermittlungs- und Wertpapiergeschäft sowie in der konsequenten Nutzung ihrer regionalen Marktposition. Ergänzend schlägt der Vorstand der Vertreterversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 3,5 Prozent vor.
Trotz der anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen soll erneut eine attraktive Beteiligung der Mitglieder am wirtschaftlichen Erfolg ermöglicht werden. Die vorgesehene Dividendenzahlung beläuft sich auf rund 164.000 Euro bei einem Bilanzgewinn von insgesamt 224.000 Euro. Gleichzeitig verbleibe ein wesentlicher Teil des Ergebnisses zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis in der Bank.