Gedenktag in Meßstetten
: Gedenken an Opfer vergangener und gegenwärtiger Kriege

Am Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs in Meßstetten beteiligt sich unter anderem Grundschule Bueloch und das Gymnasium.
Von
swp
Meßstetten
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Auszubildende und Flüchtlinge mit Interstuhl-Seniorchefin.

Interstuhl

Am kommenden Freitag, 1. September, wird ab 18.30 Uhr in der Festhalle Meßstetten der Opfer des Zweiten Weltkriegs und der gegenwärtigen Kriege gedacht und Stellung gegen Krieg bezogen. Veranstalter ist ein breites Bündnis aus Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Verdi, IG Metall, dem ortsansässigen Unternehmen Interstuhl, dem Heimat– und Geschichtsverein, dem Ankunftszentrum des Landratsamts Zollernalb, dem Gymnasium und der Grund–, Haupt– und Werkrealschule.

In Gedenken an Kriegsopfer

Nach einer musikalischen Einstimmung durch den Posaunenchor Meßstetten präsentieren Schülerinnen und Schüler der Burgschule die von ihnen ausgestaltete Halle und Kunstwerke. Zudem zeigen Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bueloch in einem Video, wie Zusammenhalt und eine Gemeinschaft im Positiven aussehen können, und beschäftigen sich tänzerisch mit dem Thema Frieden. Dann folgt ein Videobeitrag des Ethikkurses des Gymnasiums mit dem Titel „Kleine Gesten — große Wirkung: Mutige Menschen kämpfen für Freiheit und Demokratie — damals wie heute.“

Es folgen die Eröffnungsrede der Stadt Meßstetten und Grußworte des Landrats und der Kirchenvertretung.

Historikerin Stefanie Leisentritt hält einen Vortrag unter dem Titel „Meßstetten im Zeichen der Opfer des Nationalsozialismus — das hätte jeden treffen können“. Im Anschluss berichten Auszubildende der Firma Interstuhl und des Landratsamts Zollernalb über ihre Begegnungen mit Kriegsflüchtlingen.

Der Mitveranstalter DGB erklärt: „Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit. Das ist die zentrale Lehre, die der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften aus der Geschichte gezogen haben. Das ist der Grund, weshalb wir uns mit all unserer gewerkschaftlichen Kraft für Frieden, Rüstungskontrolle und Abrüstung, für die Achtung der Menschenrechte und für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen.“

Die Veranstalter empfehlen, bereits um 18 Uhr zu kommen, um sich die Ausstellung und das Gemälde anzusehen.