Flüchtlingsunterkunft in Albstadt
: Landratsamt und Stadt veranstalten Infoabend

Um den Bürgerinnen und Bürgern das Vorhaben, die Kreissporthalle in Ebingen als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen, transparent darzustellen, laden Landrat Günther-Martin Pauli und Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer gemeinsam auf Dienstag, 24. Oktober, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein.
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swp
Albstadt
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Vorübergehende Ankunftsstation: Kreissporthalle Albstadt wird temporäre Flüchtlingsunterkunft.

Landratsamt Zollernalbkreis

Es war ein Schock für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger als das Landratsamt am Dienstag (17. Oktober) mitteilte, die Kreissporthalle in Ebingen wird als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird. Die Stadt Albstadt kämpft eh schon mit Sanierungsstau und den damit verbundenen Hallenproblem und jetzt bricht auch noch die meist frequentierteste Halle weg. Das sorgt in der Bürgerschaft für deutliche Kritik.

Jetzt handelt das Landratsamt – Kreissporthalle Albstadt wird vorübergehende Ankunftsstation

Am Mittwoch (18. Oktober) melden sich Landratsamt und Stadt erneut. Die Landkreisverwaltung Zollernalbkreis wird ab Anfang November die Kreissporthalle in Albstadt-Ebingen als vorübergehende Unterkunft für Geflüchtete nutzen. Bis zu 100 Menschen werden in der Ankunftsstation unterkommen. Um den Bürgerinnen und Bürgern das Vorhaben transparent darzustellen, laden Landrat Günther-Martin Pauli und Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer gemeinsam auf Dienstag, 24. Oktober, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Beginn ist um 18.30 Uhr in der Festhalle Ebingen. Der Landrat und der Oberbürgermeister sowie weitere Vertreter des Landratsamts und der Stadtverwaltung erläutern das Vorhaben, dessen Erforderlichkeit und stehen für Fragen zur Verfügung.

Die vorhandenen Unterbringungskapazitäten der Vorläufigen Unterbringung in der Zuständigkeit des Landkreises sind aktuell erschöpft, weitere Verdichtungen in den 22 Bestandsimmobilien sind nicht mehr möglich. Die Landkreisverwaltung geht davon aus, bis Jahresende 2023 Raum für 300 Asylbewerber, gegebenenfalls mehr, aufbauen zu müssen. So kurzfristig wie erforderlich stehen dafür keine Gebäude mit ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung. Mittelfristig verfügbar sind Bestandsimmobilien, außerdem werden Wohncontainer zum Einsatz kommen.