Feuerwehr in Nusplingen
: Das steckt alles im neuen Anhänger

Ein großer Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Die Feuerwehr Nusplingen hat ihren neuen TS-Anhänger offiziell in Dienst gestellt – inklusive kleinem Festakt.
Von
Katja Weiger-Schick
Nusplingen
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Glückliche Gesichter: Die Nusplinger Feuerwehrleute freuen sich über die zweckmäßige Ausstattung des neuen TS-Anhängers.

Glückliche Gesichter: Die Nusplinger Feuerwehrleute freuen sich über die zweckmäßige Ausstattung des neuen TS-Anhängers.

Katja Weiger-Schick
  • Feuerwehr Nusplingen stellt neuen TS-Anhänger mit Festakt offiziell in Dienst.
  • 325 ehrenamtliche Stunden sparte der Beschaffungsausschuss ein – Kostenrahmen von 40.000 € eingehalten.
  • Neuer Anhänger mit verstellbarer Deichsel, Blaulicht, Funkgerät und zusätzlichem Stauraum ausgestattet.
  • Bisheriger Anhänger 60 Jahre alt – Ersatz durch Zuschüsse und Eigenarbeit ermöglicht.
  • Pfarrer segnet Anhänger; Bürgermeister und Kreisbrandmeister loben Anschaffung als notwendig.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kompakt, flexibel, clever durchdacht: Auf kleinstem Raum findet in diesem Anhänger Platz, was ein modernes Tragkraftspritzen-Fahrzeug an Bord haben muss. Die Gemeinde Nusplingen würdigte diesen Tag mit einem kleinen Festakt, an dem die Feuerwehr nebst Jugendwehr teilnahm. Auch einige Gemeinderäte hatten sich unter die Festgäste gemischt, genauso Kreisbrandmeister Sven Röger. Vom Kreisfeuerwehrverband Zollernalb war dessen Vorsitzender Dr. Stefan Jetter in den Nusplinger Teilort Heidenstadt gekommen, von der Stützpunkt-Feuerwehr Meßstetten Bernd Zahner.

Der Beschaffungsausschuss der Nusplinger Feuerwehr habe ordentlich getüftelt, um die Gemeindekasse zu schonen, lobte Bürgermeister Jörg Alisch. Der Nusplinger Kommandant Armin Ruß nahm diesen Ball auf. 325 Stunden habe der zuständige Ausschuss ehrenamtlich gearbeitet und der Gemeinde damit viel Geld gespart, da auf das Hinzuziehen eines Fachbüros verzichtet worden sei. „Wir sind stolz darauf, dass wir den vorgegebenen Kostenrahmen von 40.000 Euro nicht überschritten haben“, sagte Ruß. Im Sinne der Haushaltsdisziplin sei aus Wünschbarem das Machbare entstanden. Der im Ortsteil Heidenstadt stationierte Anhänger ist für Ruß und seine Feuerwehrkameraden ein wichtiger Schritt, um die Einsatzbereitschaft der Wehr im gesamten Gemeindegebiet zu stärken: „Dies erhöht die Sicherheit für uns alle.“ Der Brandschutz in Nusplingen – speziell in Heidenstadt, Dietstaig und auf den Harthöfen – sei damit modernisiert und auf einen aktuellen Stand gebracht.

Bisheriger Hänger ist mehr als 60 Jahre alt

Der bisherige TS-Anhänger stammte aus dem Jahr 1960. Schon vor Jahren hat sich die Löschgruppe auf dem Nusplinger Berg für einen neuen Anhänger starkgemacht. In der mittelfristigen Finanzplanung war das Projekt schon vor Jahren eingestellt worden. Konkret wurden die Pläne laut Armin Ruß dann aber erst im Jahr 2023, als im Nusplinger Etat Haushaltsmittel für das Folgejahr bereitgestellt wurden. Zusätzlich stellten die Nusplinger einen Antrag auf Zuschüsse. Diese wurden im Juni des Vorjahres auch bewilligt. Im August 2024, so erinnerte sich Armin Ruß bei der Feierstunde dankbar, sei der Auftrag an die Firma Trautwein Fahrzeugbau vergeben worden.

Ein großer Vorteil am neuen Anhänger ist die verstellbare Deichsel. Der Anhänger kann, hob der Kommandant hervor, mit allen der Wehr zur Verfügung stehenden Fahrzeugen gezogen werden – zusätzlich auch mit einem normalen Personenwagen oder einem Traktor. Zudem verfügt er über Blaulicht und Funkgerät. Die Nusplinger Feuerwehr hat die bisherige Anhänger-Beladung – also ihre eigenen Bestandsgüter – komplett übernommen. Zusätzlich, so Armin Ruß, hätten noch Atemschutzgeräte einen Platz im Anhänger gefunden. Außerdem gibt es Stauraum zum Transport weiterer Güter.

325

ehrenamtliche Arbeitsstunden haben die Feuerwehrleute in Nusplingen geleistet, um den neuen TS-Anhänger auszustatten.

Pfarrer Safi Powath Cherian segnete im Anschluss nicht nur den neuen Anhänger, sondern auch alle weiteren Fahrzeuge der Nusplinger Feuerwehr. Bürgermeister Jörg Alisch dankte den Wehrleuten für ihre wertvolle ehrenamtliche Arbeit. Kreisbrandmeister Sven Röger beschrieb die Neuanschaffung als „alternativlos“. Aus diesem Grund seien die 12.000 Euro an Landesmitteln gut investiert worden.