Feuerwehr in Meßstetten
: Doppelt so viele Menschen gerettet

Bei der alljährlichen Hauptversammlung blickt die Meßstetter Feuerwehr auf das abgelaufene Jahr 2024 zurück. Ein neuer Gerätewagen wird notwendig.
Von
Rüdiger Wysotzki
Meßstetten
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Die geehrten Feuerwehrmitglieder reihen sich zum obligatorischen Foto auf. Die Hauptversammlung war problemlos über die Bühne gegangen.

Die geehrten Feuerwehrmitglieder reihen sich zum obligatorischen Foto auf. Die Hauptversammlung war problemlos über die Bühne gegangen.

Rüdiger Wysotzki
  • Meßstetter Feuerwehr rettet 2024 fast doppelt so viele Menschen wie 2023.
  • 127 Einsätze, darunter eine Person ohne Überlebenschance.
  • Drei neue Fahrzeuge, Notstromaggregate und Gerätewagen notwendig.
  • 360 Mitglieder, darunter 13 Frauen und neun neue Jugendmitglieder.
  • Bürgermeister Schroft betont Bedeutung und Unterstützung der Wehr.
  • Ehrungen und Beförderungen für langjährige Mitglieder.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gesamtkommandant Ralf Smolle eröffnete die Sitzung der Gesamtfeuerwehr Meßstetten mit seinem Bericht. Insgesamt 15 Menschen wurden aus verschiedenen Notlagen im Jahr 2024 gerettet – fast doppelt so viele wie im Jahr 2023. Allerdings kam für eine Person jede Hilfe zu spät, beklagte Smolle. 127 Einsätze hatten der Gesamtfeuerwehr einiges abverlangt. Ein Highlight der Öffentlichkeitsarbeit war die offizielle Übergabe von drei Feuerwehrfahrzeugen mit anschließendem Festwochenende und der großen Schlauchparty für die Bevölkerung.

Seit 2024 verfügt jede Abteilung über ein eigenes Notstromaggregat, die Abteilung Meßstetten sogar über eines mit 60 Kilovoltampere. Der Gesamtpersonalstand betrug in der Meßstetter Feuerwehr am Stichtag 360 Angehörige. Die Rekordzahl von neun Jugendfeuerwehr-Angehörigen, die in die aktiven Abteilungen eintraten, konnte vermeldet werden. Fünf Löschkids traten der Jugendfeuerwehr bei. Ein Wermutstropfen: Die Wehr musste sich von sechs Kameraden der Altersabteilung verabschieden. Erfreulich wiederum ist die Frauenquote der Gesamtwehr. Unter den 219 aktiven Feuerwehrangehörigen befinden sich mittlerweile 13 Kameradinnen. Auch bei den Maschinisten macht sich der tatkräftige weibliche Einfluss bemerkbar. Die Gesamtzahl von 102 bildet sich aus noch 98 männlichen und vier weiblichen Kameradinnen. Führungstechnisch steht unter den 34 Gruppenführern eine Kameradin leitend zur Verfügung. Zahlentechnisch besitzen die Löschkids 28 Mitglieder, die Jugendfeuerwehr 34, die Altersabteilung 79 und die aktive Abteilung 219 Mitglieder.

Frank Schroft würdigt die Wehr

Den Bericht des Gesamtkassiers führte Bernd Zahner in seiner Art kurz und knackig vor. Durch die beiden Kassenprüfer konnte seine Entlastung vorgebracht werden, die Bürgermeister Frank Schroft nach seiner Rede leitete. Eindrücklich ging der Rathauschef auf die hohen Werte, die die Gesamtwehr symbolisiert und lebt, ein. Dem Gemeinderat sowie der Verwaltung sei es ein wichtiges Anliegen, die Wehr mit erforderlichen Fahrzeugen, Gerätschaften und Räumlichkeiten auszurüsten, so Schroft weiter. Der Dienst an der Gesellschaft durch die Wehr verdiene alle Anerkennung, Hochachtung und Dank. Er ging ebenfalls auf die Anschaffung des jetzigen Gerätewagens ein, dessen dringende Notwendigkeit bei einer Übung erkannt wurde. Nach der Entlastung wurde die Bestätigung der Wahl von Manuel Streicher in den Gesamtausschuss beschlossen.

Ehrungen und Beförderungen

Für 10 Jahre: Tim Maier, Michael Nepple, Benedikt Raiber, Larissa Wagner, Tobias Link, Tobias Conzelmann und Josef Hartmann. Für 15 Jahre: Andreas Hörter, Alkexander Gentner, Valentin Angst, Niko Schuler, Marco Wäschle und Andreas Maurer. Für 20 Jahre: Janine Roth, Fabian Vögtle und Fabian Probst. Für 25 Jahre: Raffael Doberstein, Andreas Link, Volker Bitzer, Roland Moser und Markus Sauter. Für 30 Jahre: Rainer Strobel und Fabian Mayer. Für 40 Jahre: Hans-Peter Koch, Oliver und Reiner Merz, sowie Achim Trivigno. Für 50 Jahre: Herbert Vögtle. Ehrenmitgliedschaft: Heinz Strölin, Konrad Müller und Klaus Zahner. Zum Ehrenkommandant: Harald Stein Abteilung Hartheim. Befördert wurden zum Feuerwehrmann: Mike Strengel und Marius Höhnle. Oberfeuerwehrmann-frau: Matthias Lebherz, Tobias Frankenberg, Stefan Frey, Angelina Neubruger, Johannes Sauter, Elia Schott, Timo Stier, Stefanie Stanger, Florian Fuoß, Erik Narr und Matthias Ruof. Hauptfeuerwehrmann-frau: Benedikt Raiber, Markus und Julia Kneer. Oberbrandmeister: Tobias Gauggel.