Feuerwehr im Großeinsatz
: 400 Quadratmeter Waldboden brennen in Albstadt

Die Freiwillige Feuerwehr Albstadt war am frühen Donnerstagmorgen am Ebinger Schnecklesfelsen im Einsatz. Dort brannten rund 400 Quadratmeter Waldboden. Auch eine Drohne kam zum Einsatz.
Von
Jannik Nölke
Albstadt
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Zu einem Waldbrand am Ebinger Schnecklesfelsen wurde die Feuerwehr am Donnerstagmorgen alarmiert.

Zu einem Waldbrand am Ebinger Schnecklesfelsen wurde die Feuerwehr am Donnerstagmorgen alarmiert. Der Flammenschein war weithin zu sehen.

Jannik Nölke
  • In Ebingen brannten am Schnecklesfelsen rund 400 Quadratmeter Waldboden am frühen Morgen.
  • Alarm um 5.04 Uhr, der Flammenschein war bereits auf der Anfahrt sichtbar.
  • 25 Kräfte aus Ebingen und zehn aus Tailfingen löschten – unterstützt von einer Drohne.
  • Steiles Gelände und Wassertransport erschwerten den Einsatz; Pendelverkehr wurde eingerichtet.
  • Eine noch heiße provisorische Grillstelle gilt als vermutete Ursache, Polizei ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Waldbrand am Schnecklesfelsen im Albstädter Stadtteil Ebingen hat am Donnerstagmorgen einen größeren Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 5.04 Uhr wurde zunächst eine Erkundung alarmiert, im weiteren Verlauf mussten aufgrund der Lage zunehmend Einsatzkräfte nachgefordert werden. Ein Zeuge hatte offenbar Flammenschein im Wald gemeldet, welcher von den Feuerwehrleuten bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort wahrgenommen werden konnte.

Betroffen war laut Einsatzleiter Michael Angele eine Fläche von rund 400 Quadratmetern. Die Feuerwehr Albstadt war mit dem Löschzug Ebingen sowie zusätzlichen Kräften aus Tailfingen im Einsatz. Unterstützt wurde der Einsatz unter anderem durch eine Drohne zur Lageerkundung aus der Luft. Der Quadrocopter, der in Tailfingen stationiert ist, hat neben einer normalen Kamera auch eine Wärmebildkamera eingebaut, wodurch die Einsatzkräfte genau prüfen konnten, wo noch Hitze vorhanden ist.

Löscharbeiten gestalten sich schwierig

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig: Teile des Brandgebiets lagen in steilem Gelände, sodass die Einsatzkräfte nur gesichert mit Gurten im Hang arbeiten konnten. Auch die Wasserversorgung stellte eine Herausforderung dar. Um ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle zu bringen, wurde ein Pendelverkehr mit zwei Fahrzeugen aus dem Wohngebiet im Ebinger Raidental eingerichtet.

Die Löscharbeiten im steilen Gelände stellten eine besondere Herausforderung dar.

Die Löscharbeiten im steilen Gelände stellten eine besondere Herausforderung dar.

Jannik Nölke

Als mögliche Ursache wurde zunächst ein Grillfeuer vermutet. Am Aussichtspunkt Schnecklesfelsen war eine provisorische Grillstelle vorgefunden worden. Diese hatte noch eine solche Hitze, dass sie ebenfalls von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Einer Mitteilung der Pressestelle des Polizeipräsidiums Reutlingen zufolge erhärtete sich dieser Verdacht: „Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass bislang Unbekannte in der Nacht ein Lagerfeuer machten. Der Brand war vermutlich aufgrund eines nicht fachgerecht entsorgten Einweggrills ausgebrochen“, hieß es am Donnerstagvormittag vonseiten der Polizei. Das Polizeirevier Albstadt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen unter der Telefonnummer (07432) 95 50 um sachdienliche Hinweise.

Im Einsatz waren rund 25 Wehrleute der Abteilung Ebingen, zehn der Abteilung Tailfingen sowie die Polizei. Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Der zuständige Förster wurde von der Feuerwehr ebenfalls informiert.

Eine noch heiße Grillstelle könnte nach ersten Einschätzungen die Ursache für den Flächenbrand gewesen sein.

Eine noch heiße provisorische Grillstelle könnte nach ersten Einschätzungen die Ursache für den Flächenbrand gewesen sein.

Jannik Nölke