Erneut Feuerwehreinsatz
: Gasgeruch in Onstmettinger Pflegeheim

Die Freiwillige Feuerwehr Albstadt ist einmal mehr zu gemeldetem Gasgeruch ausgerückt. Diesmal in einem Pflegeheim.
Von
janö
Albstadt
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Einsatzkräfte konnten bald nach ihrem Eintreffen Entwarnung geben.

Einsatzkräfte konnten bald nach ihrem Eintreffen Entwarnung geben.

Jannik Nölke
  • Gasgeruch im BeneVit-Pflegeheim „Haus Raichberg“ in Onstmettingen gemeldet.
  • Feuerwehr Albstadt rückte kurz vor 20 Uhr aus, mehrere Abteilungen vor Ort.
  • Gebäude durchsucht, Gaskonzentration gemessen; Stadtwerke prüften Dichtigkeit.
  • Alle Messungen „0“ – kein Gasaustritt, nach rund einer Stunde Entwarnung.
  • Evakuierung wäre aufwendig gewesen; Einrichtung hat rund 80 Betten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kurz vor 20 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle die Meldung ein, dass im BeneVit-Pflegeheim „Haus Raichberg“ Gasgeruch wahrgenommen wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Albstadt war schnell mit der Abteilung Onstmettingen vor Ort. Die Abteilung Tailfingen unterstützte mit dem Gasmessgerät. Unter der Einsatzleitung von Frank Bähr wurde das Gebäude abgesucht und die Gaskonzentration gemessen.

Nachdem die Messgeräte der Feuerwehr kein Ergebnis brachten, machten sich auch die Stadtwerke an die Arbeit und führten eine Dichtigkeitsprüfung durch. Besonderheit: Der Gaszähler, an dem die Gerätschaften angeschlossen werden, ist im Keller, die Heizung jedoch unterm Dach.

Messgeräte zeigen eine Null

Nach rund einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden. Es seien alle Messungen „0“ gewesen, erklärt Bähr. Es wurde also nicht einmal eine minimale Gaskonzentration festgestellt. Bähr berichtet, dass der Rettungsdienst am Abend in dem Pflegeheim im Einsatz war und Gasgeruch vernommen habe. Das Personal war dadurch alarmiert, roch ebenfalls Gas, und alarmierte die Feuerwehr.

Bähr zeigte sich froh darüber, dass es zu keinem Gasaustritt kam. In einem solchen Gebäude wäre eine Evakuierung mit erheblichem Aufwand verbunden. Rund 80 Betten hat die Einrichtung – interne Kreise berichten, dass diese nahezu komplett belegt sind. Im Ernstfall hätte man den betroffenen Gebäudeteil zuerst geräumt und die Bewohner in anderen Teilen untergebracht. Hätten sie das Gebäude verlassen müssen, wäre es zu einer großen Rettungsdienstlage gekommen.