Ein Ort in Trauer
: Margrethausens Ortsvorsteher Thomas Bolkart ist tot

Die Nachricht vom Tod des Ortsvorstehers aus Margrethausen verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Viele trauern um einen Freund und Wegbegleiter. Anteilnahme gilt seiner Familie.
Von
Vera Bender
Albstadt
Jetzt in der App anhören
Margrethausens Ortsvorsteher Thomas Bolkart ist gestorben.

Margrethausens Ortsvorsteher Thomas Bolkart ist gestorben.

Stadt Albstadt
  • Margrethausens Ortsvorsteher Thomas Bolkart verstarb am 10. Juli friedlich im Kreis seiner Familie.
  • Er war seit 2017 Ortsvorsteher und engagierte sich über 30 Jahre in Vereinen, u. a. als Musikvereinsvorsitzender.
  • Margrethausen trauert um einen geschätzten Nachbarn, Freund und Bürger – eine große Lücke bleibt.
  • Sein Einsatz für die Dorfgemeinschaft und Gemeinderatstätigkeit (2018–2024) wird gewürdigt.
  • Anteilnahme gilt vor allem seiner Familie; viele würdigen ihn in sozialen Medien.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine traurige Nachricht verbreitet sich in Albstadt und weit darüber hinaus. Am Donnerstag, 10. Juli, ist Thomas Bolkart, Ortsvorsteher von Margrethausen, verstorben. Er sei „friedlich im Kreise der Familie eingeschlafen“, heißt es auf dem WhatsApp-Kanal von Margrethausen, den er selbst initiiert und auch immer wieder mit Neuigkeiten gefüllt hat. In diesem Nachruf auf den „geliebten Thomas, Vater, Ehemann, Freund, engagierter Bürger, Ortsvorsteher“ heißt es unter anderem, er sei „besonders stolz auf die wiedergeborene Dorfgemeinschaft in Margrethausen“ gewesen. Diesen neuen Zusammenhalt wolle man in seinem Sinne beibehalten.

„Er hat bis zuletzt gegen seine Krankheit gekämpft, deswegen sind wir auch stolz auf ihn und halten Thomas für immer in Ehren. Margrethausen wird dich nie vergessen!“ – Ein ganzer Stadtteil trauert nicht nur um den engagierten Ortsvorsteher, sondern vor allem auch um einen Nachbarn und Freund. Der Ortsteil feiert in diesem Jahr sein 750-jähriges Jubiläum.

Er war seit 2017 Ortsvorsteher von Margrethausen

Während in Albstadt die Feierlichkeiten für das 50. Stadtjubiläum auf Hochtouren laufen, halten auch Gemeinderat, Stadtverwaltung sowie Oberbürgermeister Roland Tralmer und Bürgermeister Steve Mall inne. Die Stadt verliere mit Thomas Bolkart einen allseits geschätzten und geachteten Mitbürger.

Im Jahr 2017 wurde Thomas Bolkart als Ortsvorsteher von Margrethausen verpflichtet. In den Jahren 2018 bis 2024 gehörte er dem Gemeinderat der Stadt Albstadt in der Fraktion der Freien Wähler an. Darüber hinaus war er über 30 Jahre lang Vorsitzender des Musikvereins Laufen und engagierte sich in vielen anderen Vereinen und Organisationen. Beispielsweise war er Teil der Erwachsenen-Sternsinger in Margrethausen und stellte gemeinsam mit seinen Mitstreitern vieles auf die Beine.

Mitgefühl gilt vor allem der Familie

Äußerst beliebt war Thomas Bolkart im Ort und darüber hinaus. Freunde sprechen davon, dass er immer für alle ein offenes Ohr hatte, viel für die Gemeinschaft getan und einiges angestoßen habe. Es wäre in seinem Sinne, so seine engsten Wegbegleiter, wenn dies alles fortgesetzt werden würde. Der WhatsApp-Kanal beispielsweise, der, gemessen an den knapp 1000 Einwohnern, immerhin die stolze Zahl von 613 Followern hat. Es ging Thomas Bolkart letztlich darum, dass jeder informiert und einbezogen ist. Auch für Ratschläge sei er immer offen gewesen und habe sich selbst nie in den Mittelpunkt gestellt, so einer seiner Wegbegleiter.

In den sozialen Medien bekunden viele ihre Trauer, schreiben davon, wie sich Thomas Bolkart stets für die Belange anderer und für seinen Stadtteil einsetzte. Er hinterlässt ohne Frage eine große Lücke. Das Mitgefühl der Menschen gilt vor allem seiner Familie, seiner Ehefrau Stefanie und den drei gemeinsamen Kindern.