Bürgermeisterwahl Winterlingen
: Drei Kandidaten stellen sich dem Bürgervotum

Der Chefsessel im Winterlinger Rathaus ist neu zu besetzen, die Bürgermeisterwahl geht am 21. Juni über die Bühne. Jetzt steht fest: Es gibt drei Kandidaten für den Job.
Von
Sebastian Buck
Winterlingen
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Der Winterlinger Gemeinderat tagt nicht im Rathaus, sondern im Viktor-Rieber-Saal in der Alten Schule.

Mitunter die Gemeinderatssitzungen im Viktor-Rieber-Saal in der Alten Schule wird der neue Winterlinger Schultes künftig leiten.

Alexander Reimer
  • Winterlingen wählt am 21. Juni einen neuen Bürgermeister – drei Kandidaten treten an.
  • Bewerber sind Stephan Frickinger, Alexander Gerdt und Michel Gudelj.
  • Frickinger ist Bürgermeister in Leibertingen, Gerdt ist der Verwaltung noch unbekannt.
  • Gudelj entschied sich spät, nachdem er zunächst gezögert hatte.
  • Kandidatenvorstellung am 2. Juni in der Festhalle, Beginn 19 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nur noch etwas weniger als vier Wochen sind es, bis die Winterlinger Bürger zum Urnengang aufgerufen sind. Es gilt dann, einen Nachfolger für den amtierenden Bürgermeister Michael Maier zu finden, der nur noch bis September im Winterlinger Chefsessel Platz nehmen wird. Jetzt ist klar: Für diesen Job bewerben sich drei Kandidaten.

Am Donnerstagabend, 18 Uhr, war die Frist für Bewerbungen abgelaufen. Kämmerer und Hauptamtsleiter Bodo Erath hatte den Briefkasten am Abend nochmals gecheckt. „Zu dieser Zeit war nichts mehr drin“, berichtet er. Allerdings sei tagsüber noch eine Bewerbung eingegangen.

Drei Kandidaten sind es nun: Stephan Frickinger, Alexander Gerdt und Michel Gudelj. Die beiden letztgenannten stammen aus Winterlingen, Frickinger ist aktuell noch Bürgermeister der Gemeinde Leibertingen.

Spät für Kandidatur entschieden

Gerdt sei auch für die Verwaltung „ein unbeschriebenes Blatt“, erklärt Erath. Frickinger hat seine Kandidatur schon länger öffentlich gemacht, war auch im Wahlkampf in Winterlingen unterwegs. Gudelj hatte zunächst laut Medienberichten seine Kandidatur bekanntgegeben, war aber auf Anfrage unserer Zeitung dann doch nicht für ein Gespräch bereit, er sei unsicher ob seiner Kandidatur, hieß es damals. Jetzt hat sich der 27-Jährige aus Harthausen augenscheinlich doch für eine späte Kandidatur entschieden.

Gelegenheit, alle drei Kandidaten kennenzulernen, gibt es schon am Dienstag, 2. Juni. Dann nämlich findet die Kandidatenvorstellung in der Festhalle ab 19 Uhr statt. „Die Bewerber erhalten Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und ihre Ziele sowie Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde darzulegen“, heißt es von der Verwaltung zur Kandidatenvorstellung. Im Anschluss besteht für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen an die Kandidaten zu richten. Die Wahl selbst findet dann am Sonntag, 21. Juni statt, eine mögliche Stichwahl ist auf den 19. Juli datiert.