Bürgermeisterwahl Meßstetten
: Überragender Sieg von Amtsinhaber Frank Schroft

Zwei Kandidaten, aber nur ein Sieger: Frank Schroft ist und bleibt Bürgermeister der Stadt Meßstetten.
Von
Jennifer Dillmann
Meßstetten
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  • Frank Schroft wurde wieder gewählt – und zwar von 93,21 Prozent der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger. Das zauberte ihm ein breites Grinsen ins Gesicht. Ebenfalls erfreulich war, dass sich in Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut eine Babysitterin für Töchterchen Laetitia fand. ⇥

    Frank Schroft wurde wieder gewählt – und zwar von 93,21 Prozent der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger. Das zauberte ihm ein breites Grinsen ins Gesicht. Ebenfalls erfreulich war, dass sich in Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut eine Babysitterin für Töchterchen Laetitia fand. ⇥

    Jennifer Dillmann
  • Punkt 18 Uhr wurden die Türen zu den Wahllokalen geschlossen. Kurz darauf schon wurden die Stimmzettel sortiert und ausgewertet.

    Punkt 18 Uhr wurden die Türen zu den Wahllokalen geschlossen. Kurz darauf schon wurden die Stimmzettel sortiert und ausgewertet.

    Jennifer Dillmann
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Auch wenn die Bürgermeisterwahl in Meßstetten scheinbar keine großen Überraschungen bereithalten sollte, wurde die Luft in der knapp 11 000-Einwohner-Stadt am Sonntag allein durch die Möglichkeit elektrisiert, dass es eben anders ausgehen könnte als gedacht. Diese scheinbare Gewissheit zeigte sich auch in der Präsenz der zwei Kandidaten: Der amtierende Bürgermeister Frank Schroft war vor Ort, Zauberkünstler Alexander Schwarz war nicht vor Ort.

Rückblick auf den Wahlkampf

Ebendies spiegelte auch der „Wahlkampf“ wider. Während Schroft jeden einzelnen Abend der Kalenderwoche 38 in einem anderen Stadtteil von Meßstetten verbrachte und mit den Bürgerinnen und Bürgern sprach, bestand der Wahlkampf von Schwarz lediglich aus einer Predigt in der Süddeutschen Gemeinschaft Anfang September sowie der Kandidatenvorstellung.

Am Sonntag war es dann soweit. Die Meßstetterinnen und Meßstetter hatten sich ihre Meinung gebildet und wagten den Gang zur Wahlurne – zumindest 45,36 Prozent der Wahlberechtigten und somit genau 3825 an der Zahl. „Ich kann die Wahlbeteiligung akzeptieren“, kommentierte Thomas Holl, stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Wahlausschusses, „Natürlich hätte ich von über 50 Prozent geträumt.“

Die Kandidaten nehmen Stellung

Dahingegen erwies sich der Sieg von Bürgermeister Frank Schroft mit 93,21 Prozent der Stimmen einfach als traumhaft. „Ich sehe das Ergebnis als Ausdruck des Vertrauens und der Anerkennung auch dafür, was wir zusammen geleistet haben“, sagte er in seiner Rede, „Das Wahlergebnis ist für mich Auftrag und Verpflichtung zugleich.“

Alexander Schwarz erhielt 220 Stimmen, was 5,83 Prozent ausmachte. Der SÜDWEST PRESSE gegenüber erklärte er: „Es überrascht mich nicht, da es so war wie vorhergesagt. Wir werden die nächsten acht Jahre auch weiterhin für ihn und Meßstetten beten.“

Feierlichkeiten vor dem Rathaus

36 Stimmen entfielen auf „zusammengefasste Bewerber“, welche von den Wählern händisch auf dem Wahlzettel vermerkt wurden. Nur 52 Stimmzettel mussten als ungültig registriert werden.

Nach der Verkündung vor dem Rathaus brachte der Schwager von Schroft noch „Wahlbier und Wahlapfelschorle“ vorbei, mit dem die anwesenden Bürger, Mitarbeiter, politischen Repräsentanten, Bürgermeister-Kollegen und Schrofts Familie auf den Sieg anstoßen konnten. Die Unterstützer von Schroft freuten sich gemeinsam mit ihm, so etwa Nadine Geiger vom Vorzimmer des Bürgermeisters. „Nur so kann’s laufen“, sagte sie, „Den nehm ich die nächsten acht Jahre mit Kusshand. Er hat es verdient.“

Amtliches Endergebnis wird am Montag bekannt gegeben

Am Montag, 25. September, tagt der Gemeindewahlausschuss öffentlich um 18 Uhr im Rathaus Meßstetten. Hierbei wird das amtliche Endergebnis der Bürgermeisterwahl bekannt gegeben.

45

Prozent beträgt die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl. Die Bürger konnten sich am Sonntag zwischen Amtsinhaber Frank Schroft und Alexander Schwarz entscheiden.