B 463 bei Laufen: Arbeiten an Eyachbrücke – Ampel hält Verkehr zeitweise an

Diese Bild kennen Pendler auf der B 463 bei Albstadt-Laufen seit einigen Monaten. Nun biegen die Arbeiten am Ersatzbau über die Eyach auf die Zielgerade ein.
Kistner (Archiv)- Auf der B 463 bei Laufen gehen Arbeiten an der Eyachbrücke in die finale Phase.
- Mittwoch, 6. Mai, bis Samstag, 9. Mai: Einheben von Stahlträgern und Halbfertigteilen.
- Eine Ampel hält den Verkehr kurzzeitig in beide Richtungen an – Staus sind möglich.
- Der Verkehr läuft sonst zweispurig über die Behelfsbrücke an der Baustelle vorbei.
- Betonieren in einem Zug ist für Anfang Juni geplant, Abschluss der Arbeiten bis Ende August.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bauarbeiten am Ersatzneubau der Brücke über die Eyach auf der B 463 bei Laufen gehen in die finale Phase – mit Folgen für die Autofahrer. Ab Mittwoch, 6. Mai, bis Samstag, 9. Mai, steht das Einheben der Stahlträger der Stahlverbundbrücke sowie die Montage der Stahlbetonhalbfertigteile, die die Lücke zwischen den Stahlträgern schließen, an. Darüber informiert das Regierungspräsidium Tübingen (RP) in einer Pressemitteilung.
In diesem Zuge fließt der Verkehr der B 463 weiterhin zweispurig über die Behelfsbrücke an der Baustelle vorbei. Zum Einheben der Träger und der Stahlbetonhalbfertigteile kommt jedoch eine Ampel zum Einsatz, die den Verkehr der B 463 kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen anhält. Zum Hintergrund heißt es aus dem Regierungspräsidium auf Anfrage: „Die Stahlträger werden direkt aus dem Werk auf die Baustelle geliefert. Das Einheben der Stahlträger beziehungsweise der Betrieb der Ampel erfolgt daher in Abhängigkeit der Ankunft der Träger, was jedoch außerhalb der Hauptverkehrszeiten forciert wird.“ Mit Staus dürfte dennoch zu rechnen sein.
Arbeiten bis Ende August abschließen
Im weiteren Verlauf der Arbeiten erfolge das Schalen und Bewehren der Widerlager und der Fahrbahnplatte. Da als statisches System für das Bauwerk eine integrale Bauweise zur Ausführung kommt, müssen die Widerlager und der Überbau in einem Guss betoniert werden, so das RP Tübingen in der Mitteilung weiter. Unter einer integralen Brücke versteht man ein Bauwerk ohne Lager und Dehnfugen, bei dem Überbau, Unterbau und Widerlager monolithisch miteinander verbunden sind. Es bildet eine Einheit mit dem Baugrund, was den Wartungsaufwand senkt, da weniger bewegliche Teile vorhanden sind, heißt es von der Tübinger Behörde.
Das Betonieren in einem Zug ist für Anfang Juni vorgesehen. Ziel sei es, die Arbeiten an der neuen Brücke und den davor und danach noch erforderlichen Asphaltarbeiten bis Ende August abzuschließen. Die Arbeiten für den Neubau der Brücke über die Eyach bei Laufen dauern seit Mai 2025 an. Damals wurde die Behelfsbrücke im Verlauf der B 463 installiert, über die bis heute Autos und Lastwagen rollen.
Ob wenigstens der Tunnel bei Laufen bis Mittwoch für den Verkehr freigegeben werden kann, steht noch nicht fest. Das Regierungspräsidium will über die Freigabe des Tunnels mit einer gesonderten Pressemitteilung informieren, sobald ein ordnungsgemäßer Probebetrieb sichergestellt ist. Die offizielle „Eröffnung“ fand bereits vergangene Woche statt.
