Abitur in Meßstetten
: Beste Schülerin fährt die Note 1,1 ein

Mit dem Abiball unter dem Motto „FerrAbi – 12 Jahre neben der Spur“ erreichte der diesjährige Abiturjahrgang des Gymnasiums Meßstetten am vergangenen Freitagabend, 17. Juli, in der Festhalle Meßstetten das Ziel seiner zwölfjährigen Schulzeit.
Von
red/axr
Meßstetten
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Abiball des Gymnasiums Meßstetten

Haben ihren Abschluss in der Tasche: die Abiturienten des Gymnasiums Meßstetten.

Dorian Frick
  • Abiball in Meßstetten: Der Jahrgang 2026 feierte seinen Abschluss in der Festhalle.
  • Motto „FerrAbi – 12 Jahre neben der Spur“, moderiert von Stella-Marie Wendel und Sandro Brähmig.
  • Jahrgang erzielte einen Abiturschnitt von 2,1. Beste Abiturientin war Lorena Schnell mit 1,1.
  • Viele Ehrungen: u. a. Preise in Mathe, Physik, Chemie, Geografie und Deutsch.
  • Programm mit Band, Abifilm und Spiel „Wer wird Millionär?“ – Zeugnisse übergaben die Tutorinnen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Veranstaltung war geprägt von Stolz, Emotionen, Musik und zahlreichen Auszeichnungen für besondere Leistungen. Bereits beim Sektempfang stand alles im Zeichen schneller Autos, als Schulleiter Norbert Kantimm anlässlich seines letzten Abiballs – zwar nicht in einem Ferrari, aber mit einem anderen sportlichen Gefährt eines schwäbischen Autobauers mit Stern – an die Festhalle gebracht wurde. Die festliche Stimmung und die gute Laune zeigten sich auch, als die 26 Abiturientinnen und Abiturienten anschließend gemeinsam den Abiball 2026 eröffneten.

Vollgas mit dem Ferrari

Durch den Abend führten Stella-Marie Wendel und Sandro Brähmig. Stella Wendel erinnerte sich in ihrer Eröffnungsrede daran, wie die Ampel in Klasse 5 auf Grün schaltete und damit die Fahrt in Richtung Ziel – dem Abitur – begann. Schulleiter Norbert Kantimm gratulierte herzlich dem gesamten Jahrgang, der sich stets sowohl durch großes Engagement als auch durch ein wertschätzendes und gegenseitiges Miteinander ausgezeichnet habe und mit einem hervorragenden Abiturdurchschnitt von 2,1 einen beeindruckenden Abschluss erreicht hat.

Ein Motto wie „12 Jahre Vollgas“ hätte angesichts dieser Leistung ebenso gut gepasst. Das Abimotto wurde auch von Dirk Egger, dem Vorsitzenden des Fördervereins, aufgegriffen. Mit einem Augenzwinkern stellte er fest, dass ein Ferrari je nach Blickwinkel ganz Unterschiedliches bedeute: Für den Schwaben stehe oft die Frage nach den Kosten im Vordergrund, für den Italiener dagegen Tempo, Temperament und Dolce Vita. Ronny Brähmig, Elternvertreter und selbst Vater eines Abiturienten, blickte anschließend auf die vergangenen Jahre aus Sicht der Eltern zurück. Alle Redner wünschten den jungen Menschen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

„Wer wird Millionär“

Ein besonderer Moment war anschließend die Übergabe der Zeugnisse durch die Tutorinnen Alexandra Löffler und Tanja Wernet. Für hervorragende schulische Leistungen wurden zahlreiche Preise verliehen. Für das beste Abitur wurde Lorena Schnell (Note: 1,1) ausgezeichnet, gefolgt von Rosalie Sauer (1,3) und Dominik Schnee (1,4).

Nach dem offiziellen Teil mit Zeugnisvergabe und Gruppenfotos vor der Halle, kamen Gäste und Abiturientinnen wie Abiturienten beim festlichen Essen miteinander ins Gespräch. Mit ihrer Interpretation von „Viva la Vida“ setzte die Abiband dann einen stimmungsvollen musikalischen Höhepunkt und stimmte zugleich auf den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt ein.

Für besondere Heiterkeit sorgte anschließend das Spiel „Wer wird Millionär?“, bei dem die Tutorinnen anhand von Zitaten, Babyfotos und ähnlichen Aufgaben zeigen mussten, wie gut sie ihren Abiturjahrgang kennen. Außerdem nahm der selbstgedrehte Abifilm ein ganz besonderes Rennen am Gymnasium Meßstetten auf kreative und humorvolle Weise in den Blick. Den Abschluss bildete ein spontan ins Leben gerufener Männerchor, der von der herausragenden Stimme von Julia Buhl unterstützt wurde.

„Mit dem Abiball erreichte der Jahrgang 2026 das Ziel seiner schulischen Laufbahn. Nun sind die jungen Erwachsenen bereit, neue Wege zu gehen – ob auf Umwegen ‚neben der Spur‘ oder ‚mit Vollgas‘ direkt ins nächste Ziel: Für ihren weiteren Lebensweg wünschen wir ihnen alles Gute“, schreibt die Schule abschließend in ihrem Bericht.

Preise und Abiturienten

Fachpreise: Marie-Sophie Buhl, Beste Leistung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld (Geldgeschenk der Firma Mattes & Ammann); Celine Ullrich, Beste Leistung im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld (Geldgeschenk der Firmen Sanetta und Mattes & Ammann); Julia Buhl, beste Leistung im sprachlich-künstlerischen Aufgabenfeld (Geldgeschenk der Firma Sanetta).

Fachpreise durch Verbände, Gesellschaften oder die Schule: Scheffelpreis für Deutsch: Khira Kaufmann (Scheffelbund), DMV-Abiturpreis Mathematik: Dominik Schnee (Deutsche Mathematiker-Vereinigung), Bischof-Sproll-Preis katholische Religion: Lorena Schnell (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Chemie-Preis: Rosalie Sauer (Gesellschaft Deutscher Chemiker), Physik-Preis: Dominik Schnee (Deutsche Physikalische Gesellschaft), Geografie-Landespreis: Marie-Sophie Buhl (Verband der Schulgeografen), Schulpreis Ökonomie: Niklas Reiser (Verein für Sozialpolitik), Förderpreis Französisch: Lorena Schnell (Förderverein). Außerdem wurde Lorena Schnell für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen.

Sonderpreise: Preis für die größte Leistungssteigerung nach Klasse 10 (UP-Hocker der Firma Interstuhl): Niklas Reiser und Jakob Stopper. SMV-Engagement: Stella-Marie Wendel (Elternbeirat). Engagement in der Schülerbücherei: Lena Becker (Förderverein).

Der Abiturjahrgang 2026: Fabienne Alber, Lena Becker, Sandro Brähmig, Marie-Sofie Buhl, Julia Buhl, Felix Gerstenecker, Jonas Graf, Noah Hager, Sam Karle, Khira Kaufmann, Magdalene Losleben, Lenja Mauch, Julia Mauch, Xenia Müller, Niklas Reiser, Sajra Rekic, Rosalie Sauer, Dominik Schnee, Lorena Schnell, Melvin Schulzensohn, Jakob Stopper, Ronja Ullrich, Celine Ullrich, Kim Weigl, Stella-Marie Wendel, Stella-Marie Zolow.