Roxy Ulm: „Eine unglaubliche Zeit“ – Saison im Soundgarten war Erfolg

Das T-Shirt ist nur ein Fan-Shirt: Nicht die Beatsteaks, sondern Kegelclub Toronto waren die letzten Band der Soundgarten-Saison 2026.
Armin Buhl- Soundgarten-Saison im Ulmer Roxy war sehr erfolgreich – nur ein Schließtag wegen Wetter.
- Insgesamt 18.200 Besucherinnen und Besucher, Konzerte draußen mit 500 bis 600 im Schnitt.
- Programmleiter betont kühlere Biergarten-Atmosphäre und kostenloses Kulturprogramm als Magnet.
- Line-up wird regionaler, da Corona-Förderungen endeten; lokale Acts wie Brassmaniacs überzeugten.
- Nächstes Jahr Start wieder Mitte Juni geplant. Weiter geht es am 18. September mit Poetry-Slam.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Perfektes Timing: Das vorerst letzte Hitze-Wochenende hat das Roxy noch mitgenommen, am Freitagabend spielten die Bands Motel Erb und Kegelclub Toronto, am Samstag gab es elektronische Sound der Bassportation-Crew. Pünktlich zum überfälligen Temperatur-Knick ist nun Schluss mit der Soundgarten-Saison 2026. „Wir hatten eine unglaubliche Zeit“, sagt Michael Mutschler, der Programmleiter des Ulmer Kulturzentrums. Seit der Eröffnung am 12. Juni habe es nur einen einzigen Schließtag wegen schlechten Wetters gegeben, alle zehn Konzerte hätten draußen stattgefunden.
Die Bilanz des Biergarten-Sommers kann sich entsprechend sehen lassen, laut Mutschler habe man 18.200 Besucherinnen und Besucher gezählt, zu den kostenlosen Konzerten kamen im Schnitt zwischen 500 und 600 Menschen. „Das sind noch mehr, als wir im letzten Jahr hatten“, freut sich der Roxy-Booker. Es wundert ihn nicht: Unter den Bäumen im Soundgarten sei es gefühlt zehn Grad kühler als anderswo in der Stadt, der perfekte Ort also für eine abendliche Abkühlung. Und dann auch noch mit kostenlosem Kulturprogramm.
Das Line-up wird immer regionaler
Dieses war in diesem Sommer etwas weniger prominent besetzt als in früheren Jahren, als es geradezu einen Massenandrang auf Stars wie Voodoo Jürgens gab. Das Line-up im Biergarten werden in Zukunft wahrscheinlich noch etwas regionaler werden, sagt Mutschler. Seit dem Auslaufen der Corona-Förderprogramme müsse das Roxy die Kosten alleine stemmen, könne also nicht mehr so viel Risiko eingehen.
Schlimm findet er das nicht: Die Ursprungsidee des Soundgartens sei es nie gewesen, außergewöhnliche Stars zu holen. Und auch die lokalen Bands hätten fantastisch funktioniert: Besonders der Abend mit den Brassmaniacs sei „mega“ gewesen. Man sei glücklich, wenn die Fläche voll sei, es müsse nicht „voll-voll“ sein.
Am Konzept soll sich also auch 2027 – der Start ist wieder für Mitte Juni geplant – nichts Wesentliches ändern. „Der Soundgarten ist eine relativ breite Spielfläche, da ist vieles möglich“, findet Mutschler. Dieses Jahr reichte das Spektrum von Folk-Chanson bis zu Bluesrock. Festhalten will Mutschler am Weltmusik-Schwerpunkt. „Das ist etwas, das wir sonst selten machen können und perfekt in den Biergarten passt.“
Das Roxy hat nun erst einmal Betriebsferien, weiter im Programm geht es erst am 18. September 2026 mit einem Poetry-Slam in der Werkhalle. Weitere Highlights in diesem Monat sind die Stand-up-Show „Comedy Flex“ (26. September) sowie die Konzerte von Madsen (25. September, ausverkauft) und Axel Rudi Pell (29. September). Tickets und weitere Informationen gibt es auf roxy.ulm.de.


