Ratiopharm-Arena: Von Feenstaub bis Sixpack – „Lord of the Dance“ in Neu-Ulm

In einem finalen, mitreißenden Stepptanz feiern die Darsteller ihren Triumph.
Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH- „Lord of the Dance“ verwandelte die Ratiopharm-Arena in ein irisches Märchen.
- Michael Flatley modernisierte die Show zum 30-jährigen Jubiläum – er trat nicht auf.
- Im Zentrum steht „Little Spirit“, der durch den Kampf Gut gegen Böse führt.
- Glitzernde Kostüme, rasante Steps und Showelemente prägen die Choreografien.
- Standing Ovations und Zugabe-Rufe: Das Publikum reagierte begeistert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für zwei Stunden hat sich die Ratiopharm-Arena in eine Welt voller irischer Mythen, rhythmischer Präzision und funkelnder Kostüme verwandelt: Die Tanzshow „Lord of the Dance“ zog das Publikum mit einer märchenhaften Inszenierung in ihren Bann. Konzipiert und choreografiert wurde die Show von Michael Flatley, der zwar nicht mehr selbst auf der Bühne steht, das Stück jedoch anlässlich des 30-jährigen Jubiläums modernisiert hat.
Im Zentrum der Handlung steht „Little Spirit“, ein kleiner Geist im goldenen Kostüm, der das Publikum durch die Geschichte führt. Erzählt wird der klassische Kampf zwischen Gut und Böse: Der „Lord of the Dance“, verkörpert vom Haupttänzer Lucas Lawton, stellt sich dem finsteren Gegenspieler, dem „Dark Lord“ (Tom Doherty). Die Bühne wird dabei zum Schauplatz eines tänzerischen Duells.
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Die „gute“ Seite beeindruckt mit federleichten Bewegungen: Tänzerinnen gleiten nahezu schwerelos über die Bühne, ihre glitzernden Kostüme unterstreichen den märchenhaften Charakter der Szenen. Im Kontrast dazu stehen die Auftritte der männlichen Tänzer, die mit kraftvollen Steppeinlagen und überraschenden Showelementen das Publikum begeistern. Denn ganz im Sinne der Theatralik fliegen plötzlich die Oberteile – sehr zur Freude des Publikums. Zwischen begeistertem Johlen und vereinzeltem, leicht beschämtem Kichern wird klar: Auch irischer Stepptanz kann was von einer “ „Magic Mike“-Show haben.
Mit dem Auftreten der dunklen Seite ändert sich die Atmosphäre schlagartig: Rotes Licht taucht die Arena in eine bedrohliche Stimmung und die Choreografien werden härter, militärisch. Musikalisch wird die Show durch mehrere Gesangseinlagen von Stilhed & Norvik mit dem Song „Sejl“ und von zwei Violinistinnen bereichert. Sängerin Cleo Griffin verbindet die einzelnen Szenen und gibt den Tänzern eine kurze Verschnaufpause. Deren Füße bewegen sich so rasant, dass man kaum weiß, wohin man zuerst schauen soll – auf die Schritte, die Formationen oder die detailreichen Kostüme.
Am Ende siegt – ganz klassisch – das Gute. Doch auch nach dem offiziellen Schluss wollte die Begeisterung im Publikum nicht abebben: Standing Ovations, laute „Zugabe“-Rufe und ein nicht enden wollender Applaus zeigten deutlich, wie sehr die Show die Zuschauer mitgerissen hatte.
