Premiere in Ulm: Junger Neu-Ulmer gründet ein Bläserensemble für Jugendliche

Daniel Kern aus Neu-Ulm studiert Schulmusik in Salzburg und komponiert eigene Stücke.
Privat- 23-jähriger Daniel Kern gründet Donauwindensemble in Neu-Ulm.
- Erstes Konzert: Sonntag, 22. Februar 2026, 18.30 Uhr, Haus der Begegnung Ulm.
- 16 Mitglieder, 16–27 Jahre; Motto des Abends: „Jugend“.
- Programm: eigene Werke („Freudentränen“, „Unterwegs“, „Jugend“) plus Arnesen, Hensel.
- Ziel: Kammermusik für Jugendliche, selten gespielte Stücke, Teilnahme kostenlos.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was Daniel Kern aus Neu-Ulm im September letzten Jahres auf die Beine gestellt hat, bekommt am Sonntag zum ersten Mal die Öffentlichkeit zu hören. Der 23-Jährige hat das Donauwindensemble gegründet, ein Bläserensemble für Jugendliche und junge Erwachsene in der Doppelstadt. Am Sonntag, 22. Februar 2026, um 18.30 Uhr gibt das Ensemble sein erstes Konzert im kleinen Saal im Ulmer Haus der Begegnung. Das passende Motto: „Jugend“.
16 Mitglieder im Alter von 16 bis 27 Jahren haben sich bisher zusammengefunden. „Ich möchte Jugendlichen die Möglichkeit bieten, Kammermusik zu machen“, sagt Kern. Und zwar kostenlos. „Ich habe selbst so viel durch Kammermusik gelernt.“ Vor allem das gemeinsame Musizieren und das Hören auf seine Mitspieler im Ensemble. „Das möchte ich weitergeben.“
Kern studiert Schulmusik an der Universität Mozarteum in Salzburg. Dort hat er Dirigierkurse belegt und besucht zurzeit die Klarinettenklasse. Zuvor hat er in der Jungen Bläserphilharmonie Ulm (JBU) und anderen Orchestern gespielt. Ab Februar unterrichtet er beim Musikverein Übersee-Feldwies am Chiemsee.
Selten aufgeführte Stücke spielen
Die Stücke „Freudentränen“, „Unterwegs“ und „Jugend“, die das Ensemble beim Premierekonzert spielt, hat Kern selbst komponiert. Mit „Jugend“ will er den Ulmer Orchestern, in denen er früher aktiv war, etwas zurückgeben. „Ich bin dankbar für das, was ich musikalisch in meiner Jugend erleben durfte.“
Diese Dankbarkeit spiegle sich im gesamten Konzertprogramm wider. Neben seinen eigenen Kompositionen stehen auch einige von Kim André Arnesen und Fanny Hensel auf dem Programm. Einen Schwerpunkt legt das Donauwindensemble darauf, „selten aufgeführte und ungehörte Musik wiederzuentdecken und aufzuführen“, heißt es weiter.
Während zwei Wochenenden im Gemeindehaus St. Albert in Neu-Ulm wurde für das Konzert geprobt. Auch in den nächsten Jahren soll das Donauwindensemble diesen Projektcharakter behalten – regelmäßige Treffen seien wegen Kerns Studium in Salzburg schwer zu organisieren. Interessierte Jugendliche sollten bereits Fähigkeiten auf Blasinstrumenten mitbringen, sagt Kern. Aber: „Wir haben auch viel beim gemeinsamen Musizieren gelernt.“

