Nordir aus Ulm
: Video von Ulmer Band knackt 100.000 Aufrufe in zehn Tagen

„Milky Way: A Cosmic Grace (3333)“ heißt die neue Single der Ulmer Band Nordir. Das Video ist an einem ungewöhnlichen Drehort entstanden – und jetzt schon ein Erfolg.
Von
Janine Höfler
Ulm
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Nordir Band aus Ulm, Sci-Fi-Rock, Radon Raisting, Musikvideo "Milky Way: A Cosmic Grace (3333)"

Das Musikvideo zu "Milky Way: A Cosmic Grace (3333)" haben Viktor Nordir aka Stefan Lefler (links) und Lars Maier in der oberbayrischen Satelliten-Bodenstation Radon Raisting gedreht.

privat
  • Ulmer Band Nordir: neue Single „Milky Way: A Cosmic Grace (3333)“
  • Video erschien Mitte Februar 2026, >100.000 YouTube-Aufrufe in zehn Tagen
  • Drehort: Radom Raisting, Satelliten-Bodenstation aus den 1960er Jahren
  • Songthema: Jahr 3333, Erde am Rand eines Schwarzen Lochs
  • 2026 geplant: Planetariumstour in Deutschland; 10. April in der Frau Berger Ulm

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wenn Viktor Nordir über die Musik seiner Sci-Fi-Rock-Band Nordir spricht, wählt er gerne große Worte. Auch bei der neuen Single: Diese sei „eine Hommage an die überwältigende Schönheit unserer Galaxie – und zugleich eine philosophische Reflexion über die Zerbrechlichkeit unseres Daseins“, beschreibt der Ulmer „Milky Way: A Cosmic Grace (3333)“.

Das zugehörige Video ist Mitte Februar 2026 veröffentlicht worden. Binnen zehn Tagen hat es bereits mehr als 100.000 Aufrufe auf YouTube bekommen. Der Song handelt vom Jahr 3333, in dem die Erde am Rand eines Schwarzen Lochs driftet und sich deshalb eine neue Perspektive auf das Menschsein eröffnet, erläutert die Band, die sich immer wieder mit der Zukunft beschäftigt.

Ein Denkmal als Drehort

Im Video spielen Viktor Nordir, bürgerlich Stefan Lefler, und Lars Maier im Radom an der Erdfunkstelle Raisting in Oberbayern, unter der großen weißen Kuppel des Technikdenkmals. Die Satelliten-Bodenstation stammt aus den 1960er Jahren und hat Fernsehbilder aus aller Welt sowie Signale internationaler Raumfahrtmissionen empfangen. Heute steht sie für technologischen Aufbruch und den Beginn des globalen Satellitenzeitalters.

Nordir haben „dieses Monument menschlicher Neugier und kosmischer Sehnsucht“ nun zur Bühne gemacht. Die 2019 gegründete Band positioniert sich für Menschlichkeit und gegen gesellschaftliche Spaltung. Für Nordir ist das Leben auf der Erde „ein kosmisches Wunder“ – und sie wollen ihr Publikum dazu inspirieren, es auch als solches zu sehen.

Für 2026 ist neben anderen Konzerten eine Tournee durch Planetarien in ganz Deutschland geplant. Am 10. April spielen Nordir in der Frau Berger in Ulm. Weitere Infos zu Terminen und Karten gibt es auf nordir.com.